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iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (l.) und BAP-Hauptgeschäftsführer Florian Swyter: „Daraus sollten die Personaldienstleister Schlüsse ziehen und sich breiter aufstellen, um für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.“

Breitere Aufstellung dient künftigen Herausforderungen

Die Bilanz der Zeitarbeitsbranche, zumindest für das Jahr 2021, ist positiv: „2021 war für die Personaldienstleister ein gutes Jahr, wie die Studie ,Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland 2022´ zeigt. Der Umsatz stieg bei allen Studienteilnehmern im Schnitt um 19,5 Prozent“, schreiben Florian Swyter, Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP), und Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ), in ihrem gemeinsamen Vorwort zur neuen Lünendonk-Untersuchung.

Dieser Erholungsprozess, so die Hauptgeschäftsführer, sei auch nötig gewesen, „denn mit Umsatzrückgängen von 18,5 Prozent war das Jahr 2020 für die Personaldienstleister ein sehr schwieriges.“ Dessen ungeachtet antworteten zwei Drittel der Studienteilnehmer mit Blick auf die nächsten drei Jahre, die Zukunft werde herausfordernd sein, ihr Unternehmen sei aber jeweils gut aufgestellt. Das Marktvolumen stieg 2021 gegenüber 2020 um 14 Prozent auf 31 Milliarden Euro.

Höhere Akzeptanz

Eingetrübt werde die Stimmung laut Antworten wie zu erwarten vor allem durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg sowie den Bewerber- und Personalmangel. Andererseits werde auf Kundenseite eine höhere Akzeptanz und Nachfrage registriert. Das gelte insbesondere im Bereich Personalvermittlung. „Daraus sollten die Personaldienstleister Schlüsse ziehen und sich breiter aufstellen, um für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein“´, empfehlen Swyter und Stolz in ihrem Beitrag zur Studie.

Neuaufstellung

Auch die Zeitarbeitgeberverbände denken über eine breitere Neuaufstellung nach. „Die Mitglieder beider Verbände haben beschlossen, Gespräche über die Neugründung eines gemeinsamen Verbandes zu führen. Natürlich ist das Ergebnis offen und bedarf intensiver Abstimmungsgespräche mit einer klaren Vision“, erläutern beide die Intention des Unterfangens. „Flexible Personaldienstleistungen sind längst unverzichtbare Erfolgsfaktoren auf dem Arbeitsmarkt. Die neue Lünendonk®-Studie stellt dies erneut mit zahlreichen Belegen unter Beweis“, stellen die Autoren abschließend fest. (WLI)

Die neue Lünendonk®-Studie ,Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland 2022´ kann ab sofort unter "Lünendonk-Studie" bestellt werden.

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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