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Zeitarbeitsbörse Wuppertal: iGZ-Stand war erste Anlaufstelle

Zeitarbeit ist und bleibt der Jobmotor der deutschen Wirtschaft: Rund 1500 Jobs hatten 33 ausstellende Zeitarbeitsunternehmen - davon 22 iGZ-Mitgliedsunternehmen - zur Zeitarbeitsbörse in die Wuppertaler Stadthalle mitgebracht. 5.000 Besucher nutzten die Chance, über Zeitarbeit wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu fassen:

"Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer kommen aus der Beschäftigungslosigkeit", betonte Martin Klebe, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung in der Bundesagentur für Arbeit Wuppertal, am Rande der fünften Zeitarbeitsbörse. "Je qualifizierter ein Zeitarbeitnehmer, desto größer ist die Chance einer Übernahme in das Stammpersonal des Kundenunternehmens", ergänzte Ralf Lemle, iGZ-Regionalkreisleiter für Wuppertal und das Bergische Land. "Mehr Klasse statt Masse" habe er denn auch bei der Durchsicht der Bewerbungen feststellen können.

Großes Interesse

Das gelte auch für die Seite der Arbeitgeber, anerkannte Guido Grüning, Vertreter der DGB-Gewerkschaften auf der Börse: "Schwarze Schafe der Branche, die nicht nach dem gültigen Tarifvertrag bezahlen, werden immer seltener." Das sei nicht zuletzt auch auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Tarifunfähigkeit der Christlichen Gewerkschaften zurückzuführen. Das Interesse an professioneller Information zum Inhalt von Tarifverträgen war sehr groß und führte zahlreiche Besucher der Börse auch an den Stand des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen.

Professionell informiert

Ass. Jur. Sebastian Reinert, iGZ-Rechtsreferat Arbeits- und Tarifrecht, klärte Interessierte über alle juristischen Aspekte der Zeitarbeit auf und erläuterte die Klauseln des iGZ-DGB-Tarifwerkes. Am Ende der Zeitarbeitsbörse waren sämtliche iGZ-DGB-Tarifverträge vergriffen. (Westdeutsche Zeitung, 18.03.´11)