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Zeitarbeitsbörse Wuppertal: iGZ-Mitgliedsunternehmen gesucht

Auch der iGZ war mit einem Stand vertreten, um den Arbeitsuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So führte der erste Weg für zahlreiche Besucher denn auch zum Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Besonders die Frage, welches der ausstellenden Zeitarbeitsunternehmen Mitglied im iGZ sei, stand im Vordergrund. Bettina Hüls, im iGZ zuständig für den Bereich Messen, und iGZ-Regionalkreisleiter Ralf Lemle hatten stets die richtigen Antworten parat.


Erster Anlaufpunkt für Informationen zur Zeitarbeitsbranche war der Messestand des iGZ.

Am iGZ-Stand informiert

Zahlreiche Interessierte nutzten außerdem die Gelegenheit, sich über die iGZ-DGB-Tarifstruktur zu informieren, oder sich über Rechte und Pflichten eines Zeitarbeitnehmers aufklären zu lassen. Doch auch Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in der Zeitarbeitsbranche standen im Fragenkatalog der Besucher. Vor allem Langzeitarbeitslose nutzten die Gelegenheit, über die Zeitarbeit wieder den Weg zurück ins Berufsleben zu finden – ein Spiegel der Beschäftigungssituation in Wuppertal: Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter, Veranstalter der Zeitarbeitsbörse, sind mittlerweile zunehmend damit beschäftigt, Langzeitarbeitslose auf den Arbeitsmarkt zurückzuführen. Bundesweit kommen rund 64 Prozent der Zeitarbeitnehmer aus der Arbeitslosigkeit, 16 Prozent davon sind ehemals Langzeitarbeitslose.


Die Medien informierten sich im Rahmen einer Pressekonferenz über die Situation der Zeitarbeitsbranche.

Hilfskräfte

In Wuppertal stagniert die Zahl der Hilfskräfte auf sehr hohem Niveau, zwei Drittel davon haben keine Ausbildung. Im Rahmen einer Pressekonferenz betonten Martin Klebe, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung in der Bundesagentur für Arbeit Wuppertal und Dr. Andreas Kletzander, Vorstand Arbeitsmarkt und Kommunikation im Jobcenter Wuppertal, den hohen Stellenwert der längst etablierten Börse, über die den Arbeitsuchenden eine sinnvolle Alternative auf dem Weg zurück in die Arbeitswelt geboten werde. iGZ-Regionalkreisleiter Ralf Lemle klärte die Medienvertreter über die derzeitige Situation der Zeitarbeitsbranche insbesondere im bergischen Land auf, und Guido Grüning, Vertreter der DGB-Gewerkschaften, erläuterte unter anderem die tarifliche Situation. (WLI)