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Zeitarbeit im Vorjahresvergleich im Plus

Mit einem Plus von 22.600 (3,1 Prozent) mehr Mitarbeitern schloss die Zeitarbeitsbranche den Monat Januar 2015 ab. Insgesamt beschäftigte die Branche zum Jahresauftakt 748.800 Zeitarbeitnehmer – 726.200 waren es im Januar 2014, berichtet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrem Monatsbericht März 2015 zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland.

Jahreszeitlich bedingt sank die Zahl im Vergleich zum Vormonat allerdings von 755.100 um 6.300 Mitarbeiter. Das entspricht einem Minus von 0,8 Prozent. Das dürfte sich – so der BA-Vorstandsvorsitzende, Frank-J. Weise, – mit der guten Konjunktur und der einsetzenden Frühjahrsbelebung allerdings wieder günstiger entwickeln.

Arbeitslosigkeit gesunken

Insgesamt gesehen sank die Zahl der Arbeitslosen von Februar auf März um 85.000 auf 2.932.000. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 15.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 123.000 Arbeitslose weniger gemeldet.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung, die auch Arbeitnehmer in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt ebenfalls um 15.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im März 2015 auf 3.818.000 Arbeitnehmer. Das waren 165.000 weniger als vor einem Jahr.

Beschäftigung gestiegen

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Februar saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 28.000 gestiegen. Mit 42,49 Millionen Beschäftigten fällt sie im Vergleich zum Vorjahr um 384.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von Dezember auf Januar saisonbereinigt um 76.000 zugenommen. Mit 30,32 Millionen Erwerbstätigen liegt die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 585.000 im Plus.

Nachfrageplus

Auch die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiter aufwärtsgerichtet. Im März waren 542.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 66.000 mehr als vor einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat liegt die Nachfrage um 4.000 im Plus. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Verkauf und Metallerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Es folgen Berufe in Verkehr und Logistik sowie Gesundheitsberufe. (WLI)