Bild

dienstleistung01

Zeitarbeit im Chefsessel

Diese Kräfte, so die Südwest Presse, werden in erster Linie bei Engpässen im Unternehmen engagiert. Ihre Aufgabe sei es meist, in Krisenzeiten Lösungen zu finden. Interim-Managerin Kathrin Raloff bestätigt denn auch: "Da wo ich hinkomme, brennt in irgendeiner Form der Baum."

Qualifizierung

Sie werde als Krisenlöserin gebucht, oder um zeitlich befristete Projekte zu realisieren, für die das Stammpersonal keine Qualifizierung habe. Sowohl Restrukturierung, aber auch eine Schließung eines Betriebs seien mögliche Aufgabenfelder. Personalengpässe, klassischer Aspekt der Zeitarbeit, seien  ebenfalls ein Grund für ihre Arbeit.

Langjährige Erfahrung

Zeitarbeit helfe laut Raloff den Unternehmen, kritische Zeiten zu überstehen. Manager auf Zeit haben langjährige Branchenerfahrung und seien mehrheitlich zwischen 40 und 60 Jahre alt. Oftmals seien darunter auch Ältere in leitenden Positionen, die sich noch nicht reif für den Ruhestand fühlen. Interim-Manager seien im Schnitt neun Monate in einem Unternehmen. Je schneller sie wieder weg sei, so Raloff, desto besser habe sie ihren Job gemacht. (WLI)