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Die Stadt Norderstedt möchte, so das Hamburger Abendblatt, möglichst bald auch über Zeitarbeitsfirmen Personal in ihren elf Einrichtungen einsetzen, um kurzfristige Engpässe abdecken zu können.

Zeitarbeit hilft bei Personalengpässen

Zeitarbeit ist ein probates Mittel, um Auftragsspitzen abzuarbeiten und vor allem auch Personalengpässe zu kompensieren – und das auch im öffentlichen Dienst, wie jetzt das Beispiel Norderstedt zeigt: Laut eines Berichts des Hamburger Abendblatts setzt die Verwaltung dort auf Zeitarbeit, weil in allen Kitas Stellen unbesetzt seien. Deswegen seien die dort eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher vermehrt belastet. Die Verwaltung sieht eine der Ursachen in den  Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Wir hatten erhebliche Ausfälle durch Krankheitswellen, sodass wir uns absichern wollen“, erläuterte dazu Sozialdezernentin Katrin Schmieder.

Engpässe abdecken

Für Norderstedt sei das ein echtes Novum, um den Mangel an Fachkräften für die städtischen Kindertagesstätten zu beseitigen. Die Stadt möchte, so das Hamburger Abendblatt, möglichst bald auch über Zeitarbeitsfirmen Personal in ihren elf Einrichtungen einsetzen, um kurzfristige Engpässe abdecken zu können. Hauptausschuss und Stadtvertretung sollen diesen Beschluss fassen, denn dann könne ein öffentliches Vergabefahren eingeleitet werden.

Zeitarbeit hilfreich

Die Zeitarbeitskräfte seien auch bei langer Arbeitsunfähigkeit oder Beschäftigungsverboten hilfreich. Im Fall einer Übernahme solle die Beschäftigung bis zum Beginn eines Arbeitsverhältnisses erweitert werden. Dieses Angebot solle allen Zeitarbeitskräften gemacht werden.

Gute Erfahrungen gemacht

Der neue Fachbereichsleiter für die Norderstedter Kindertagesstätten habe bereits gute Erfahrungen mit der Zeitarbeit gemacht, betonte Schmieder. Andere Träger, wie etwa beispielsweise in Hamburg, vertrauen schon länger auf die Personaldienstleistung: „Es gibt immer Menschen, die Lust haben, in einem solchen Modell zu arbeiten“, unterstrich die Dezernentin.

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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