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Im Rahmen eines Festaktes zur Verleihung des Preises in Münster unterstrich Posé in seiner Festrede, die öffentliche Darstellung der Zeitarbeit habe sich in den vergangenen Jahren gewandelt. „Die Zeitarbeitsbranche wird viel ernster genommen, und es wird nicht mehr so viel geschimpft“, stellte der Redner fest.

Wertschätzung mit dem iGZ-Award in Form gegossen

„Mit dem iGZ-Award hat der iGZ eine konsequente Weiterentwicklung des iGZ-Ethikkodexes geschaffen. Damit werden die Mitgliedsunternehmen nun nicht nur an ihrem Handeln gemessen und bewertet, sondern der Award ist auch die beste Werbung für gute Zeitarbeit", würdigte Ulf D. Posé, Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft a.D., die erstmalige Vergabe des iGZ-Preises an drei Mitgliedsfirmen für ihr Engagement für deren Mitarbeiterteams.

Im Rahmen eines Festaktes zur Verleihung des Preises in Münster unterstrich Posé in seiner Festrede, die öffentliche Darstellung der Zeitarbeit habe sich in den vergangenen Jahren gewandelt. „Die Zeitarbeitsbranche wird viel ernster genommen, und es wird nicht mehr so viel geschimpft“, stellte der Redner fest.

Der Mensch im Mittelpunkt

Kaum eine andere Wirtschaftsbranche habe so viel und intensiv mit Menschen zu tun, „und deshalb steht auch der Mensch in der Zeitarbeit im Mittelpunkt“. Wesentliches Element im Umgang miteinander sei die Wertschätzung, „und die ist im Moment in der Gesellschaft nicht so doll“, unterstrich Posé, der auch als Jurymitglied für den iGZ-Award fungierte.

Balance finden

Als Beispiele nannte er Shitstorms im Internet, Stalking und Mobbing. Nicht zuletzt auch dieser gesellschaftliche Trend verursache bis zu 14.000 Selbsttötungen im Jahr. Ebenfalls sei eine große Zunahme an Depressionen feststellbar. Posé appellierte, das gesellschaftliche Miteinander verträglich zu gestalten - das sei in der Zeitarbeit ja auch eine tägliche gelebte Kultur. „Es weiß bloß kaum jemand, denn Gerüchte sind etwas Anderes als Fakten“, betonte er und verwies damit auf den Blick von außen auf die Zeitarbeitsbranche. Es sei eben schwierig, die Balance zwischen wirtschaftlichem Arbeiten und sozialem Miteinander innerhalb eines Unternehmens zu halten, „und beides darf nicht konkurrieren“, betonte Posé. Bei den Siegern des iGZ-Award sei das sehr gut gelungen. „Die Wertschätzung drückt sich im täglichen Umgang mit den Mitarbeitern aus“, verdeutlichte er.

 

"Wertschätzung jederzeit machbar"

Mit dem Kodex habe der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) ein richtungsweisendes Werk kreiert, „an dem sich deutsche Wirtschaftsunternehmen eine echte Scheibe abschneiden können“, ging er auf die Basis des Preises ein. Unter anderem nannte er die offensive Pflege der Sozialpartnerschaft mit den DGB-Gewerkschaften und die an Sanktionen geknüpfte Verpflichtung des Verbandes und seiner Mitglieder als positive Beispiele. Bei Missbrauch werde sofort eingeschritten. „Wertschätzung ist jederzeit machbar. Genau dies wird durch den iGZ-Award gewürdigt und ausgezeichnet“, schloss Ulf Posé seine Rede. (WLI)

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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