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Brodtmann: "Die Zeitarbeit muss ihre Expertise, die sie bereits bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bewiesen hat, einbringen dürfen." Foto: VDMA

VDMA fordert Öffnung der Zeitarbeitsbranche für Drittstaatler

„Die Zeitarbeit muss ihre Expertise, die sie bereits bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bewiesen hat, einbringen dürfen“, betonte jetzt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA), angesichts der angekündigten Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Voraussetzung sei aber, so Brodtmann, dass die Koalition das bestehende Vermittlungsverbot für die Zeitarbeit im Zuge der Reformbemühungen aufhebt.

Liberalisierung und Entbürokratisierung

Weitere Voraussetzungen für die Reform seien die Liberalisierung und Entbürokratisierung für einwanderungswillige Fachkräfte aus Drittstaaten sowie die Verbesserung ihrer Vermittlung in die Betriebe.

Kehrtwende in der Arbeits- und Sozialpolitik

Zudem mahnt er angesichts zunehmender Personalengpässe eine Kehrtwende in der Arbeits- und Sozialpolitik an: „Statt durch Fehlanreize und Überregulierung Beschäftigung zu erschweren, brauchen wir eine Politik, die Beschäftigung erleichtert. Dazu gehört vor allem eine Arbeitszeitregelung, die mit den Anforderungen einer sich rapide verändernden Arbeitswelt Schritt hält.“ Zur kompletten VDMA-Pressemitteilung geht´s hier: VDMA

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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