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Blogeinträge

Was haben Zeitarbeit und New Work gemeinsam

Eine Karrierefrau steigt eine Treppe hoch.

Verfasst von Timm Eifler

Auf den ersten Blick nicht viel. Zumindest wäre das wohl überwiegend der Tenor, würde man HR Verantwortliche oder HR Influencer zu diesem Thema befragen. Doch damit lägen sie leider gründlich daneben. Auch wenn sich die Begrifflichkeiten in den letzten Jahrzehnten deutlich in Richtung zu Anglizismen verschoben haben. Die Zeitarbeit ist quasi die Mutter des “New Work”.

Die EU-Whistleblower-Richtlinie und der Entwurf des neuen Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG-E)

Verfasst von Ass.jur. Sandra Rühland
Mit der EU-Whistleblower-Richtlinie sollen Hinweisgeber in Unternehmen, die auf bestimmte Missstände aufmerksam machen, einen umfassenderen Schutz erhalten. In Deutschland ist Hinweisgeberschutz bislang vor allem durch die Rechtsprechung geprägt; mit Ausnahme einzelner Regelungen gibt es aktuell keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen. Die EU-Richtlinie muss bis zum 17.12.2021 in nationales Recht umgesetzt werden. Eine Umsetzung in deutsches Recht ist bislang nicht erfolgt.

Fail fast, learn fast – Ein Plädoyer für eine neue Fehlerkultur

Ein Weg gekennzeichnet von Fehlern führt zum Erfolg.

Verfasst von Ralf Ziegenbein und Carsten Feldmann

Die zentralen Erfolgsfaktoren in einer digitalisierten Welt sind Schnelligkeit, Innovationsfähigkeit und Bedürfnisorientierung. Das Unternehmen der Zukunft schafft heute einen kulturellen Rahmen, den die Mitarbeiter mit Neugier und Kreativität, aber auch mit der Fähigkeit zum „Pivot“ ausfüllen.

Problem Pauschalvergleich

Eine Person im Krankenbett.

Verfasst von Diandra Schlitt

Im aktuellen Fehlzeiten-Report der AOK heißt es: „Betrachtet man die Fehlzeiten von Zeitarbeitern, so zeigt sich, dass Zeitarbeitsbeschäftigte weniger krankgeschrieben werden als Beschäftigte ohne Zeitarbeitsverhältnis (Krankenstand 4,9 % bzw. 5,4 %). Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sein, dass Zeitarbeiter eher bereit sind, krank zur Arbeit zu gehen, um die Chancen einer Weiterbeschäftigung nicht zu gefährden.“

Hubertus Heil – Mr. Arbeit der SPD

Hubertus Heil ist in der SPD geballte Erfahrung und mögliche Zukunft zugleich. Mit 48 Jahren für politische Verhältnisse noch recht jung, Bundestagsabgeordneter seit 1998, von 2005 an zwei Jahre im Dienst als Generalsekretär der SPD, führt er seit 2018 das Kernministerium der Sozialdemokraten. Der Niedersachse verdeutlicht bei jeder Gelegenheit seine Lust auf Politik. In seiner Regierungszeit konnte der kämpferische Redner viele Akzente setzen und sich mehrfach gegen Kanzlerin Merkel und die CDU durchsetzen. Es steht auf einem anderen Blatt, dass die SPD ihr Regierungshandeln nicht in...

Yasmin Fahimi – die Rückkehrerin?

Yasmin Fahimi war schon einiges in der SPD. Generalsekretärin etwa, von 2014 bis 2015 und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, von 2016 bis 2017. Von Haus aus Chemikerin hat die Hannoveranerin eine klassische Gewerkschaftskarriere absolviert, bis sie 2014 zur SPD wechselte. Zum linken Flügel der SPD gehörend, verantwortete sie als Staatssekretärin unter Ministerin Andrea Nahles unter anderem die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Ihre hohen Ämter hatte die Sozialdemokratin in schwierigen Zeiten für die SPD, auch war sie...

Johannes Vogel – Arbeit durch und durch

Johannes Vogel hat die klassische Parteikarriere hinter sich: Mit 16 trat er den Jungen Liberalen bei, deren Vorsitz übernahm er 2005. Studiert wurde von 2002 bis 2009 neben der Parteikarriere in Bonn, in die Zeit fiel auch eine Tätigkeit des angehenden Politikwissenschaftlers im Landtagsbüro von Christian Lindner in NRW. Mit dem FDP-Chef Lindner teilt Vogel einiges: Sie beide sind in Wermelskirchen aufgewachsen, haben dasselbe Fach in derselben Stadt studiert. Es überrascht nicht, dass sie enge Vertraute sind.

2009 zog der Jungpolitiker erstmals in den Bundestag ein und übernahm...

Jens Teutrine – die Jugend in der FDP

In einer sehr jungen Verhandlungsgruppe ist Jens Teutrine der Jüngste: Mit 28 Jahren sitzt der derzeitige Chef der Jungen Liberalen erstmalig im Bundestag. Der Ostwestfale wird für sein Studium der Philosophie und Sozialwissenschaften zukünftig wenig Zeit übrighaben. Der Döner-Fan steht für die junge Generation – in der Partei und in den Koalitionsverhandlungen. Ein definiertes Arbeitsgebiet ist noch nicht zu erkennen. Wenn der Juli-Chef über sein Herzensanliegen sprechen soll, redet er über ein Aufstiegsversprechen für junge Leute: Es soll nicht darauf ankommen, woher jemand komme,...

Bernd Buchholz – die graue Eminenz der Verhandlungsgruppe

Die Arbeitsmarktpolitik wird in den Koalitionsverhandlungen von jungen und noch jüngeren Bundespolitikern verantwortet (auch wenn Johannes Vogel bereits über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Arbeitsmarktpolitik mitbringt). Bernd Buchholz muss daher gleich mehrere Rollen übernehmen: Er ist in der Gruppe der Landesminister (Schleswig-Holstein) mit Jahrzehnten Erfahrung in herausgehobenen Führungspositionen.

Der promovierte Jurist mit – für das Verhandlungsteam stolzen – 59 Jahren war seit 1998 als Verlagsleiter mit diversen Aufgaben betraut und von 2009 bis 2012...

Jens Brandenburg – junger Profi

Jens Brandenburg ist ein unauffälliger politischer Durchstarter. Mit 35 verfügt der Mannheimer bereits über vier Jahre Bundestagserfahrung. Davor absolvierte er Studium und Promotion als Volkswirt und Politikwissenschaftler, womit er bei einer weltweit tätigen Unternehmensberatung einstieg. Im Bundestag wirkte der junge Politik- und Wirtschaftsprofi als Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen der FDP-Fraktion sowie als Vorsitzender der Fraktions-Arbeitsgruppe Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der...