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BA veröffentlicht Zahlen zum Monat August
29.08.2014

Zeitarbeitsbranche entwickelt sich positiv

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen – auch in der Zeitarbeitsbranche: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer im Juli 2014 um 31.759 (4,3 Prozent) auf 778.900 Arbeitskräfte, meldet die Bundesagentur für Arbeit in ihrem aktuellen Arbeitsmarktbericht.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juli gegenüber dem Vormonat um 57.000 Personen auf 42,72 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr fällt sie um 341.000 höher aus. Im Juni ist die Beschäftigung in Westdeutschland um 1,9 Prozent und in Ostdeutschland um 1,8 Prozent gestiegen. Alle Bundesländer verzeichneten im Vorjahresvergleich einen Beschäftigungszuwachs, der in Berlin am stärksten (+3,3 Prozent) und in Sachsen-Anhalt am schwächsten ausfiel (+0,5 Prozent).

Zuwächse in den Branchen

Die absolut größten Zuwächse im Juni verzeichneten die Branchen Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (+87.000 oder +4,2 Prozent), Heime und Sozialwesen (+70.000 oder +3,6 Prozent) sowie das Gesundheitswesen (+54.000 oder +2,5 Prozent). Abnahmen gab es bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern (-9.000 oder -0,9 Prozent) und im Bergbau, der Energie-, Wasserversorgungs- und Entsorgungswirtschaft (-6.000 oder -1,1 Prozent).

Arbeitslosigkeit: Zeitarbeit rückläufig

Die Zahl der Arbeitslosen stieg von Juli auf August um 30.000 auf 2.902.000. Die Zeitarbeitsbranche dagegen blickt auf rückläufige Zahlen: Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 51.808 Arbeitslosmeldungen 4.971 (2013: 56.779) Arbeitnehmer weniger abgemeldet, was einer Quote von minus 8,8 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vormonat war die Zahl der Arbeitslosmeldungen sogar um 17,9 Prozent niedriger 4.944 (minus 1.080).

Sommerferien

Ein Anstieg im August insgesamt, so die BA, sei üblich, er sei aber stärker ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Grund: Die Sommerferien begannen in vielen Bundesländern später und dauern teils noch an. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb um 2.000 angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren 44.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. (WLI)

Der Bericht steht im Anhang zum Download.

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