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MdL Eleonore Mühlbauer (SPD): Zeitarbeit für Asylsuchende öffnen
29.07.2015

Zeitarbeit wichtiges Element für den Arbeitsmarkt

Rund sieben Prozent der Beschäftigten sind im Land Thüringen bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt. Damit ist die Zeitarbeit im Land mit der berühmten Bratwurst mit einer der größten Arbeitgeber.

Ein Grund mehr über die Zukunft der Zeitarbeit im Thüringer Landtag zu sprechen. Beim Treffen mit SPD-Landtagsabgeordnete Eleonore Mühlbauer und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sprachen Ulrike Kücker, iGZ-Landesbeauftragte für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, und Christina Franzen, iGZ-Hauptstadtbüro, über die positive Entwicklung in der Zeitarbeit.

Wiedereinstieg

Tiefensee lobte die Rolle der Zeitarbeit gerade beim Wiedereinstieg von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt und stellte dabei aber auch klar, dass er Zeitarbeit immer als ein Flexibilitätsinstrument gesehen hat.

Beschäftigung bieten

Eleonore Mühlbauer betonte: „Gute Zeitarbeit ist ein wichtiges Element für den Arbeitsmarkt.“ In Anbetracht der über 11.000 Asylsuchenden im Land wünscht sich Mühlbauer vor allem eine viel engere Zusammenarbeit mit der Branche. „Wir müssen den Asylanten Beschäftigung bieten und da sehe ich für eine rasche Umsetzung die Zeitarbeit mit ihrer Erfahrung als einen wesentlichen Baustein.“ Asylbewerber müssen die Möglichkeit haben über Zeitarbeitsunternehmen Arbeit zu erhalten. Darüber waren sich die Gesprächspartner einig.

Gesetzesänderung

Die SPD-Abgeordnete will sich nun für eine Änderung des Gesetzes einsetzen, denn „vor allem die klein- und mittelständischen Unternehmen bei uns im Land können davon nur profitieren.“ (CF)

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