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Personaldebatte über Langzeitarbeitslose
23.03.2018

Zeitarbeit: Integrationsleistung würdigen

Dass die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt nicht nur eine finanzielle Komponente hat, darüber waren sich die Experten der 81. PEAG-Personaldebatte in Berlin schnell einig.

Der CDU/CSU-Arbeitsgruppenchef für Arbeit und Soziales, Peter Weiß (l.), sprach im Rahmen der PEAG-Personaldebatte mit der Leiterin des iGZ-Hauptstadtbüros, Andrea Resigkeit, und dem stellvertretenden iGZ-Bundesvorsitzenden, Sven Kramer, über die Integration von Langszeitarbeitslosen via Zeitarbeit.
Der CDU/CSU-Arbeitsgruppenchef für Arbeit und Soziales, Peter Weiß (l.), sprach im Rahmen der PEAG-Personaldebatte mit der Leiterin des iGZ-Hauptstadtbüros, Andrea Resigkeit, und dem stellvertretenden iGZ-Bundesvorsitzenden, Sven Kramer, über die Integration von Langszeitarbeitslosen via Zeitarbeit.

Über die Frage „Können wir uns Langzeitarbeitslosigkeit überhaupt noch leisten?“, diskutierten der neue CDU/CSU-Arbeitsgruppenchef für Arbeit und Soziales, Peter Weiß, und der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie.

Viele Hemmnisse

„Langzeitarbeitslose haben häufig multiple Vermittlungshemmnisse. Erziehung, Krankheit, Sucht und vor allem niedrige Qualifikationen“, wies Lilie auf die großen Schwierigkeiten bei der Integration der Langzeitarbeitslosen hin. Weiß sah „viele Probleme aber auch in den Familien“. Es müsse die Aufgabe der Jobcenter sein, die Jugendämter ins Boot zu holen, so Lilie.

EU-Richtlinie

Auf die Frage von iGZ-Hauptstadtrepräsentantin Andrea Resigkeit, warum die Integrationsleistung der Zeitarbeit bei den Langzeitarbeitslosen nicht gewürdigt würde, sondern immer weitere Regulierungen kämen, antwortete Weiß: „Die Reform der EU-Leiharbeitsrichtlinie ist unter großen Schwierigkeiten entwickelt worden. Ich warne davor, dieses Gesetz wieder anzugehen.“

Personaldebatte

Die PEAG Unternehmensgruppe ist ein iGZ-Mitgliedsunternehmen und lädt einmal im Monat zur „PEAG-Personaldebatte“ jeweils mit zwei Gästen ein. Eine Journalistin oder ein Journalist moderieren das jeweilige Thema. (AR)

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