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iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz fordert Wegfall der Vorrangprüfung
04.05.2016

"Zeitarbeit für Flüchtlinge nutzen"

„Die Zeitarbeit hat hohe Erfahrungswerte, nicht nur mit der Beschäftigung von Ausländern - 25 Prozent Ausländeranteil - sondern auch mit Menschen, die zuvor nicht in einem Beschäftigungsverhältnis standen“, bestätigte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), in einem Gespräch mit dem iGZ-Mitgliedsunternehmen GermanPersonnel, das die Inhalte in einem Blog-Artikel veröffentlichte.

In dem Gespräch zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt über Zeitarbeit“ erläuterte Stolz, der Betreuungsschlüssel bei Zeitarbeitsfirmen sei im Vergleich zu Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit (BA) wesentlich besser. „Für eine gelungene Integration ist eine intensive Betreuung sowohl der Flüchtlinge als auch der sie einstellenden Unternehmen wichtig“, betonte der Hauptgeschäftsführer laut Blog-Artikel.

Potential

Viele Zeitarbeitsfirmen seien bereit in Flüchtlinge zu investieren. „Sie sehen in den jungen motivierten Flüchtlingen das Potential, langfristig den Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel zu reduzieren. Die Möglichkeiten hierfür reichen von zusätzlichen Sprachkursen, fachlichen Qualifizierungsmöglichkeiten, um Personal passgenau für Einsätze zu schulen, bis hin zur konkreten Unterstützung und Einführung in das Arbeitsleben“, unterstrich Stolz.

Hilfestellungen

„Der iGZ“, so Stolz, „weiß um die großen Herausforderungen, die eine erfolgreiche Flüchtlingsintegration mit sich bringen.“ Um Aufklärungsarbeit zu leisten und Unternehmen konkrete Hilfestellungen bei der Beschäftigung von Flüchtlingen zu geben, biete der iGZ nun Seminare an, in denen die Teilnehmer zu Integrationsexperten qualifiziert werden.

Vorrangprüfung

Der iGZ-Hauptgeschäftsführer begrüße die geplante Aussetzung der Vorrangprüfung – und zwar in allen Bereichen, damit die Zeitarbeit auch kurzfristig von Flüchtlingen genutzt werden kann. Er verweist dabei auf Schweden, wo es keine Vorrangprüfung gebe, sondern Flüchtlingen der Arbeitsmarkt ab dem ersten Tag offen stehe. (WLI)

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