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Christian Baumann schreibt Blog über Imagewandel
02.04.2019

Zeitarbeit ein professioneller Personalpartner

„Als Branche selbstbewusster werden“, fordert der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann in einem Beitrag des Magazins „Best of arbeitsblog für personaldienstleister“. Aus gutem Grund: „Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung haben Arbeitnehmer in der Zeitarbeit die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer. Es ist Aufgabe der Branche, der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, dass Zeitarbeit eine wahre Option und kein Zwang für Alternativlose ist“, stellt der iGZ-Bundesvorsitzende darin fest.

iGZ-Bundesvorsitzender Christian Baumann: "Wir müssen besser kommunizieren, was die Zeitarbeit kann. Deswegen ist es essentiell, dass Zeitarbeitsunternehmen mehr mit den Medien und der Öffentlichkeit in Kontakt treten.“
iGZ-Bundesvorsitzender Christian Baumann: "Wir müssen besser kommunizieren, was die Zeitarbeit kann. Deswegen ist es essentiell, dass Zeitarbeitsunternehmen mehr mit den Medien und der Öffentlichkeit in Kontakt treten.“

Und der Hamburger Unternehmer nennt konkrete Beispiele. Vor allem im Bereich der Pflegebranche erfreue sich die Zeitarbeit stetig wachsender Nachfrage. Für Stammmitarbeiter sinke in den Einrichtungen die Attraktivität einer klassischen Anstellung kontinuierlich.

Zeitarbeit gefragt

Pflegekräfte in der Zeitarbeit erhalten laut Baumann meist gleiche oder auch höhere Löhne als das Stammpersonal der Kliniken und Einrichtungen. Häufig bestehe zudem die Option, die Zeiteinteilung flexibel und nach eigenen Wünschen auszurichten. Besonders für zahlreiche Arbeitslose und Flüchtlinge – die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigen das – biete Zeitarbeit echte Perspektiven wenn es darum gehe, den Weg zurück ins Berufsleben zu beschreiten. Fast zwei Drittel der Zeitarbeitskräfte kommen, so der iGZ-Bundesvorsitzende, aus der Beschäftigungslosigkeit.

Mehr als nur Jobchance

Zeitarbeitsunternehmen böten aber nicht nur eine Jobchance – oftmals werde den Arbeitnehmern auch beispielsweise bei Behördengängen oder dem Beschaffen von Wohnungen geholfen. Der breiten Öffentlichkeit sei das allerdings nicht bewusst. Baumann: „Wir müssen besser kommunizieren, was die Zeitarbeit kann. Deswegen ist es essentiell, dass Zeitarbeitsunternehmen mehr mit den Medien und der Öffentlichkeit in Kontakt treten.“ Nur auf diesem Weg sei es möglich, Missverständnisse zu beseitigen und Vorurteile abzubauen.

Schwerpunkt anders setzen

Politik und Medien müsse gezeigt werden, dass sich die Zeitarbeitsbranche an Werten und Leitbildern orientiere. „Wir werden in Zukunft unseren Schwerpunkt anders setzen. Zeitarbeitsunternehmen sollen als professionelle Personalpartner für Unternehmen wahrgenommen werden“, blickt Baumann nach vorn. (WLI)

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