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iGZ-Blogbeitrag von Rechtsanwalt Jörg Franzke
27.05.2021

Wege aus der drohenden Insolvenz

Mit dem Unterschied von einer Eigenverwaltung und einer normalen Insolvenz beschäftigt sich der iGZ-Gastautor, Rechtsanwalt Jörg Franzke, angesichts möglicher wirtschaftlicher Auswirkungen der Coronakrise im wöchentlichen iGZ-Blog.

Sein Fazit: „Zeitarbeitsfirmen eignen sich hervorragend für die Insolvenz in Eigenverwaltung. Durch das Insolvenzgeld erhält jedes Unternehmen einen erheblichen Liquiditätsbonus. Kaum eine andere Branche erhält im laufenden Insolvenzverfahren Insolvenzgeld in dieser Höhe. Zeitarbeitsfirmen arbeiten damit drei Monate mit sehr geringen Kosten. Diese Zeit kann für Umstrukturierung und Sanierung genutzt werden. Die erwirtschafteten Gewinne begünstigen eine gute Insolvenzquote und damit den Abschluss eines Insolvenzplanes.

Unterschiede

Zunächst allerdings zählt der Autor die Unterschiede auf, die unterm Strich für eine Eigenverwaltung sprechen. In einem normalen Regelinsolvenzverfahren führe der Insolvenzverwalter das Unternehmen meist bis zum Ende des Insolvenzgeldzeitraums fort. Sie ende typischerweise mit der Zerschlagung oder dem Verkauf des Unternehmens an einen fremden Investor. Die andere Möglichkeit sei eine Insolvenz mit Antrag auf eine Eigenverwaltung. In diesen speziellen Insolvenzverfahren gebe es keinen Insolvenzverwalter. Die Geschäftsführung sei ihr eigener „Insolvenzverwalter“ und führe das Unternehmen eigenverantwortlich fort. (WLI)

Hier geht´s zum Blogbeitrag.

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