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Tarifforderung "vollkommen überzogen"
06.09.2019

VGZ reagiert auf tarifliche Forderungen des DGB

Zu den öffentlich gemachten Forderungen der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes ( ) im Blick auf die am 17. September 2019 beginnenden Tarifverhandlungen in der Zeitarbeit bezieht die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit ( ) mit dem Verhandlungsführer Sven Kramer (iGZ) und seinem Stellvertreter Uwe Beyer (BAP) wie folgt Stellung: 

VGZ-Verhandlungsführer Sven Kramer (iGZ, r.) und sein Stellvertreter Uwe Beyer (BAP) erklärten die Forderung der DGB-Gewerkschaften für überzogen.
VGZ-Verhandlungsführer Sven Kramer (iGZ, r.) und sein Stellvertreter Uwe Beyer (BAP) erklärten die Forderung der DGB-Gewerkschaften für überzogen.

„Die Forderung der

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ( ) ist die größte Dachorganisation von Einzelgewerkschaften. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland an. Diese decken alle Branchen und Wirtschaftsbereiche ab. Es gibt jedoch auch Gewerkschaften, die nicht zum DGB gehören. Der DGB versteht sich als Stimme der Gewerkschaften und Arbeitnehmer gegenüber politischen Entscheidungsträgern und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden und koordiniert die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Er ist von Anfang an dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet. Der DGB wurde am 12. Oktober 1949 in München gegründet.

-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit nach einer Tariferhöhung in der Zeitarbeit von 8,5 Prozent ist nach Einschätzung der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit, bestehend aus den Arbeitgeberverbänden BAP und iGZ, für eine Branche, die aktuell erheblich von der negativen wirtschaftlichen Entwicklung getroffen ist, vollkommen überzogen. Eine Forderung in dieser Höhe lässt den Bezug zur gegenwärtigen Situation vermissen. In der aktuellen Phase würden durch derartige Forderungen weitere Arbeitsplätze gefährdet und Integrationschancen von Menschen in den Arbeitsmarkt behindert.“

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