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Vielfältiges Programm beim iGZ-Landeskongress Süd
01.10.2019

Perspektiven entwickeln und realisieren

Neue Chancen für Langzeitarbeitslose, die Beschäftigung Geflüchteter in der Zeitarbeit oder auch die Kooperation des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen mit dem Bundesverband Alphabetisierung und dem Spaß am Lesen Verlag unter dem Motto „Lesen lernen mit Zeitarbeit“: Die Vielfalt der Themen beim iGZ-Landeskongress Süd in Nürnberg zeigte auch die vielen Möglichkeiten, die Zeitarbeit bietet, um Perspektiven zu entwickeln und zu realisieren.

Rund 200 Teilnehmer informierten sich beim iGZ-Landeskongress Süd in Nürnberg aus erster Hand über die vielfältigen Möglichkeiten der Branche.
Rund 200 Teilnehmer informierten sich beim iGZ-Landeskongress Süd in Nürnberg aus erster Hand über die vielfältigen Möglichkeiten der Branche.

„Nürnberg ist die heimliche Hauptstadt des deutschen Arbeitsmarktes“, stellte Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte für Bayern, mit Verweis auf den Hauptsitz der Bundesagentur für Arbeit (BA) schmunzelnd fest. Rund 200 Teilnehmer begrüßte die Sprecherin der Landesbeauftragten im iGZ-Bundesvorstand in der Meistersingerhalle. Roland Schüßler, Geschäftsführer im Sektor Qualitätssicherung, Umsetzung und Beratung der BA, verdeutlichte mit seinem Beitrag die Bedeutung der Zeitarbeit für den Arbeitsmarkt unter anderem am Beispiel der Flüchtlingsbeschäftigung in der Branche.

Drittstaatsangehörige

„Stillstand oder Fortschritt – Neue Regelungen zur Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen“ stellte Ass. jur. Judith Schröder, Leiterin iGZ-Fachbereich Arbeits- und Tarifrecht, in ihrem Beitrag vor. Schröder kritisierte mit Blick auf die Anstellung Drittstaatsangehöriger die politischen wie auch gesetzlichen Restriktionen gegenüber der Zeitarbeitsbranche, die andererseits aber für ihre Beschäftigung von Flüchtlingen gelobt werde.

Praxisforen

Dann ging´s in die Praxisforen: In Forum 1 sprachen Sabine Schultheiß, Geschäftsführerin Jobcenter Nürnberg-Stadt, und Clemens von Kleinsorgen, iGZ-Fachbereich Arbeitsmarktpolitik, über „Neue Chancen bei der Integration von Langzeitarbeitslosen“. Olaf Dreßen, iGZ-Fachbereich Arbeits- und Tarifrecht, referierte im Forum 2 über das „Abwerben von Mitarbeitern: Möglichkeiten und Grenzen“. „Active Sourcing, Social Ad und Google for Jobs – wie Sie Online-Kanäle effizient nutzen“, erklärte Marcel Speker, iGZ-Fachbereichsleiter Kommunikation, in Forum 3. Der Aufmerksamkeitserreger nach der Mittagspause: Daniela A. Ben Said, Quid agis* GmbH, referierte unter dem Titel „Stark in stürmischen Zeiten“ über allerlei Stolperfallen beim Gestalten von Stellenanzeigen.

Chancen eröffnen

Im zweiten Forenblock referierten im Anschluss in Forum 1 Susanne Gläsel und Christina Stabel, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung, ZAV, über das Thema „Chancen eröffnen – Der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker“. Ralf Häder, Geschäftsführer des Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung, berichtet in Forum 2 unter dem Motto „Treue Arbeitnehmer gewinnen! Zeitarbeit kooperiert mit Grundbildung“ – über die Kooperation mit dem iGZ und das Ziel, Arbeitnehmern mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche neue berufliche Perspektiven über die Zeitarbeit zu eröffnen. In Forum 3 war „Storytelling als Instrument der Kunden- und Mitarbeitergewinnung“ Thema des Beitrags von Jan Willand, menschmark GmbH & Co. KG.

Expertengespräch

Zum Expertengespräch lud Moderator Marcel Speker, Thema: „Digitalisierung – Veränderte Kundenanforderung an die Qualifikation der Mitarbeiter“. Darüber diskutierten Nicole Munk, Geschäftsführerin des iGZ-Mitgliedsunternehmens „SYNERGIE Personal Deutschland GmbH“, Dr. Oliver Stettes, Leiter des Kompetenzfeldes Arbeitsmarkt und Arbeitswelt, Institut der Deutschen Wirtschaft, und Matthias Werner, Geschäftsführer der vbw-Bezirksgruppe Mittelfranken.

Antworten geliefert

„Zeitarbeit 2020: Was kommt auf die Branche zu?“, fragten Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, und Dr. Martin Dreyer, stellvertretender iGZ-Hauptgeschäftsführer. Im Duett lieferten sich auch die Antworten, bevor Petra Eisen den Kongress schließlich beendete. (WLI)

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