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Lünendonk-Studie 2016:
13.07.2016

Online-Stellenbörsen nehmen an Bedeutung zu

Digitale Rekrutierungswege sind weiter auf dem Vormarsch, lautet ein Ergebnis der Lünendonk-Studie 2016. Zwar ist der Kontakt zu Arbeitsämtern nach wie vor mit 24,6 Prozent (Vorjahr: 24,4 Prozent) der am häufigsten gewählte Rekrutierungskanal. Anzeigen in Online-Jobbörsen haben aber in den vergangenen Jahren kräftig zugelegt und machen inzwischen 22,4 Prozent (Vorjahr: 21,2 Prozent) der Personalsuchprozesse aus.

Den stärksten Einbruch verzeichneten Anzeigen in regionalen Tageszeitungen. Ihr Anteil halbierte sich von 8,1 Prozent auf 4,3 Prozent. Anzeigen in Wochenblättern nahmen hingegen um 34,6 Prozent von 5,2 Prozent auf 7,0 Prozent zu. Neben der eigenen Website (13,3 Prozent) spielen auch Empfehlungen von Mitarbeitern (11,7 Prozent) eine wichtige Rolle.

Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen

Auffällig ist, dass große Unternehmen wesentlich mehr Beschäftigte aus einer Festanstellung heraus rekrutieren. Der Anteil der TOP 10 der Zeitarbeitsunternehmen liegt in diesem Bereich bei 36,4 Prozent, bei der Gesamtheit aller Unternehmen nur bei 21,7 Prozent. Dementsprechend haben die TOP 10-Unternehmen unterdurchschnittlich wenige Langzeitarbeitslose neu beschäftigt (7,4 Prozent zu 15,6 Prozent). (ML)

Die Lünendonk-Studie ist jetzt im Online-Shop des Marktforschungsunternehmens erhältlich.

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