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Birgitt Peters informiert über Mitarbeiter-Integration 
12.10.2020

Online-Onboarding ist das Mittel der Wahl

Mit der Entscheidung für einen neuen Mitarbeiter fällt der Startschuss für einen Prozess, der sich häufig über den Zeitraum eines Jahres erstreckt und als „Onboarding“ bezeichnet wird. Wie die Eingliederungsphase nicht nur vor Ort, sondern – in Corona-Zeiten – auch virtuell gelingen kann, erläuterte iGZ-Dozentin Birgitt Peters in einem Online-Seminar.
 

Im Online-Seminar über Onboarding erklärt iGZ-Dozentin Birgitt Peters die zahlreichen Vorteile und nötigen Vorbereitungen für das digitale Einarbeiten.
Im Online-Seminar über Onboarding erklärt iGZ-Dozentin Birgitt Peters die zahlreichen Vorteile und nötigen Vorbereitungen für das digitale Einarbeiten.

Rund 30 Prozent aller neu abgeschlossenen Arbeitsverhältnisse scheitern noch vor dem Ende der Probezeit an einer Kündigung durch den Arbeitnehmer. Um Mitarbeiter langfristig halten und ins Team integrieren zu können, sollten sich Vorgesetzte eines klarmachen: Der erste Eindruck zählt – auch digital! Am besten ist ein Leitfaden mit den entscheidenden Punkten vorbereitet, damit im Ernstfall nichts schiefgeht.

Technik-Check

Personaler sollten vor der ersten Online-Onboarding-Besprechung einen Technik-Check einplanen und darauf achten, dass Webcam und Headset funktionieren. Als Technik-Tools eignen sich zum Beispiel ZOOM, TEAMS und BlueJeans. Hier können sich die Vorgesetzten und ihre neuen Mitarbeiter von Angesicht zu Angesicht über alle relevanten Firmen-Informationen austauschen, die für einen guten Start erforderlich sind. Dazu gehören Ansprechpartner, aber auch mögliche Schulungstermine. Ein „Sahnehäubchen“ kann die digitale live-Ansprache durch die Geschäftsführung sein. In jedem Fall sollten die Vorgesetzten und ihre Mitarbeiter einen gemeinsamen Blick auf den vorbereiteten Einarbeitungsplan werfen. 

Ortsunabhängig arbeiten

Die Vorteile von Online-Onboarding-Maßnahmen sind zahlreich. Zum einen entgegnet die Methode dem Wunsch vieler Arbeitnehmer nach Ortsunabhängigkeit. Daneben erspart sie beiden Seiten Zeit- und Geld, da lange Anfahrtswege entfallen. Die Herausforderungen sind aber ebenso klar: Findet die Einarbeitung hauptsächlich im Homeoffice statt, müssen neue Mitarbeiter noch mehr als sonst an die Hand genommen werden. „Einmal wöchentlich miteinander telefonieren reicht nicht“, erläutert Birgitt Peters. Am sinnvollsten sei es, feste Zeiten für Video-Besprechungen und Feedback-Gespräche im Wochenrhythmus zu vereinbaren, aber auch Pausen einzuplanen. 

Methoden-Mix 

Damit neben der fachlichen auch die soziale Integration gelingt, lassen sich Online-Kaffeepausen gemeinsam verbringen. Einladungen zu virtuellen Spiele- oder Sportabenden fördern den Teamgeist ebenfalls. Wenn möglich, sollten neue Mitarbeiter dennoch ein bis zweimal pro Woche im Betrieb vorbeischauen. Denn grundsätzlich gilt: Es geht nichts über den persönlichen Austausch. (BR)

Der nächste Termin zum Online-Onboarding-Seminar bei Birgitt Peters ist am 25.11.2020. Hier geht’s zur Anmeldung.

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