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iGZ-Hauptgeschäftsührer schreibt an Bundeswirtschaftsminister
11.11.2020

Novemberhilfe auch für Zeitarbeitsbranche?

Ein kleines Licht am Ende des Coronatunnels zündete jetzt das Büro des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: In der Antwort auf ein Anschreiben des iGZ-Hauptgeschäftsführers Werner Stolz an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU/CSU) stellte das Ministerium eventuelle finanzielle Hilfe für die von dem Lockdown betroffenen Unternehmen in Aussicht.

 iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz schrieb an Peter Altmaier und erhielt jetzt eine Antwort.
iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz schrieb an Peter Altmaier und erhielt jetzt eine Antwort.

In dem Antwortschreiben heißt es unter anderem wörtlich: „Eine erneute temporäre Voll-Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung des SARS-CoV-2 Virus trifft vielfach Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die seit Beginn der Krise Umsatzeinbußen erleiden und trotz staatlicher Hilfen daher weniger Widerstandskraft besitzen als im Frühjahr. Wir lassen unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten in dieser ernsten Lage nicht allein, sondern stehen fest an ihrer Seite. Wir verlängern und verbessern die Hilfsangebote des Bundes und richten überdies ein neues zusätzliches Hilfsinstrument für die von Schließungen betroffenen Branchen ein: die Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Wir müssen alles tun, um die Substanz unserer Wirtschaft und unsere Lebenskultur zu erhalten, um nach der Krise wieder durchstarten zu können.

Zuschüsse

Laut Novemberhilfen für betroffene Unternehmen werden demnach Zuschüsse bis zu einer Million Euro je Schließungs-Woche gewährt, in der der Geschäftsbetrieb nicht ausgeübt werden kann. Grundsätzlich werden dabei 75 Prozent des jeweiligen vorherigen Umsatzes als Zuschuss zur Verfügung gestellt. Die Bemessung erfolgt anhand des Vorjahresumsatzes im November 2019, des Vormonats Oktober 2020 (bei Neugründungen) oder des Durchschnittsumsatzes seit November 2019.

Eingehende Prüfung

Derzeit werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die geplanten Hilfsmaßnahmen im Einzelnen auszuarbeiten und umzusetzen. Dabei werde auch das von Werner Stolz formulierte Anliegen der Zeitarbeitsbranche eingehend geprüft. Umfangreiche Informationen zu den Maßnahmen der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stehen auf der ständig aktualisierten Webseite www.bmwi.de. (WLI)

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