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Fördermöglichkeiten für VBG-Mitgliedsunternehmen
20.08.2019

Neu: Studiengang Prävention und Employability

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ein zehnmonatiges weiterbildendes Studium "Prävention und Employability" an. Im Zentrum der zehnmonatigen Qualifizierung steht die Entwicklung von Handlungskompetenzen, die zur Realisierung und Koordination qualitätsgesicherter Präventionsangebote und damit eines gesunden Arbeitsumfelds in Unternehmen befähigen. Das Studium ist berufsbegleitend angelegt.

"Prävention und Employability" heißt der neue weiterbildende Studiengang an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
"Prävention und Employability" heißt der neue weiterbildende Studiengang an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Förderung durch die

Die ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit knapp 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in der Bundesrepublik. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 590.000 Mitgliedsunternehmen zählen Dienstleistungsunternehmen aus über 100 Gewerbezweigen, wie z. B. Banken und Versicherungen, Zeitarbeitsunternehmen, Unternehmen der IT-Branche sowie Sportvereine.

Die VBG fördert im Rahmen eines Pilotprojektes unter bestimmten Voraussetzungen die erfolgreiche Teilnahme durch Übernahme der Studiengebühr. Interessierte VBG-Mitgliedsunternehmen müssen nachweisen, dass die zu fördernde Person im Unternehmen für Arbeitssicherheit verantwortlich ist und sich zusätzlich auch um Themen wie Personalentwicklung oder Gesundheitsmanagement kümmert. Diese Inhalte wie Präventionskonzepte, Unternehmensanalyse, Methoden und Personalentwicklung sowie Kommunikation werden im Studium vermittelt. Die VBG übernimmt bei Vorliegen der Voraussetzungen die Studiengebühren zu 100 Prozent. Selbst zu tragen sind die Fahr-, Verpflegungs- und Unterbringungskosten. Näheres zu den Förderbedingungen ist auf der Internetseite der VBG abrufbar.

Bewerbungsfrist bei der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist der 31.10.2019. Der Förderantrag kann bis zum 15.11.2019 bei der VBG eingereicht werden.

Qualifizierungsbedarf wächst

In Deutschland gibt es ein Schul- und damit Bildungsproblem in den nächsten zehn bis 20 Jahren. Parallel dazu werden Berufsbilder entstehen, die es heute noch gar nicht gibt. Das heißt, der Qualifizierungsbedarf wird stetig zunehmen und man wird auch immer mehr Mitarbeiter suchen, die nicht hundertprozentig den Qualifikationen entsprechen, sondern Grundvoraussetzungen oder das entsprechende Potenzial mitbringen. Hier können Personaldienstleister helfen. (KM)

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