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Plus 3,7 Prozent im November 2020
29.01.2021

Leichte Erholung in der Zeitarbeit

694.000 Arbeitnehmer im Bereich Zeitarbeit verzeichnet das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Monat November 2020 – im Vergleich zum Vormonat erholte sich demnach erneut die Zahl der Beschäftigten um 24.600 Zeitarbeitskräfte (plus 3,7 Prozent). Im Oktober 2020 registrierte die BA 669.400 Zeitarbeitnehmer. Im Vorjahresvergleich schneidet der Monat November 2020 aber wieder schlecht ab: 2019 waren noch 741.800 Zeitarbeitnehmer in der Branche in Lohn und Brot. Das entspricht einem Unterschied von 47.800 oder minus 6,4 Prozent.

694.000 Arbeitnehmer im Bereich Zeitarbeit verzeichnet das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Monat November 2020 – im Vergleich zum Vormonat erholte sich demnach erneut die Zahl der Beschäftigten um 24.600 Zeitarbeitskräfte (plus 3,7 Prozent).
694.000 Arbeitnehmer im Bereich Zeitarbeit verzeichnet das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Monat November 2020 – im Vergleich zum Vormonat erholte sich demnach erneut die Zahl der Beschäftigten um 24.600 Zeitarbeitskräfte (plus 3,7 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Januar alles in allem weiter in einer robusten Verfassung. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hinterlassen aber Spuren.“, reagierte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, mit Blick auf die Gesamtzahlen des Arbeitsmarktes.

Arbeitslosigkeit gestiegen

Im Zuge der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar deutlich gestiegen. Mit 2.901.000 liegt die Zahl der Arbeitslosen um 193.000 höher als im Vormonat. Saisonbereinigt hat sie sich verringert. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um 0,4 Prozent auf 6,3 Prozent. Im Vergleich zum Januar des vorigen Jahres hat sich die Arbeitslosenzahl um 475.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote verzeichnet im Vorjahresvergleich ein Plus von einem Prozent. Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, lag im Januar 2021 bei 3.679.000 Beschäftigten. Das waren 354.000 mehr als vor einem Jahr.

Kurzarbeit

Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten zu geprüften Anzeigen wurde vom 1. bis einschließlich 25. Januar für 745.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Das höhere Niveau der Anzeigen seit November ist auf die erneuten Eindämmungsmaßnahmen infolge der zunehmenden Infektionszahlen zurückzuführen.  Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis November zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im November für 2,26 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds hatte nach dem bisherigen Höchststand im April mit knapp 6 Millionen sukzessive abgenommen, stieg im November mit den erneuten Eindämmungsmaßnahmen aber wieder an.

Erberbstätigkeit verringert

Mit den wirtschaftlichen Beschränkungen in Folge der Corona-Krise hatten sich Erwerbstätigkeit und Beschäftigung deutlich verringert, zuletzt stabilisierten sie sich jedoch auf dem niedrigeren Niveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Dezember saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 10.000 gestiegen. Mit 44,68 Millionen Arbeitskräften fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 756.000 niedriger aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, deren Daten nur bis November reichen, nahm in diesem Monat saisonbereinigt um 57.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im November nach Hochrechnungen der BA um 74.000 auf 33,89 Millionen Beschäftigte gesunken.

Arbeitsstellen

Im Januar waren 566.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 102.000 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 1.000 erhöht.

Ausbildungssuche verstärkt

In der Nachvermittlungszeit am Ausbildungsmarkt für einen sofortigen Ausbildungsbeginn waren von Oktober bis Januar coronabedingt mit 77.000 rund 12.000 junge Menschen mehr auf Ausbildungssuche als im letzten Jahr. Dem standen 73.000 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber, 8.000 mehr als im Vorjahr. 33.000 Bewerber und damit knapp die Hälfte waren im Januar noch unversorgt und weitere 23.000 suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle. Gleichzeitig waren knapp 12.000 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Am Ende des Nachvermittlungszeitraums befanden sich 14.000 Bewerberinnen und Bewerber in einer Berufsausbildung. Für das neue Berichtsjahr 2020/21 sind bislang aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen 11 Prozent weniger Bewerberinnen und Bewerber gemeldet als im Januar des Vorjahres. Die Zahl der Ausbildungsstellen unterschreitet den Vorjahreswert um 8 Prozent. (WLI)

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