Direkt zum Inhalt

Benutzeranmeldung

kopf_aktuelles.jpg

Jürgen Sobotta nach elf Jahren im Amt verabschiedet
23.06.2022

Karsten Gerhardy neuer Landesbeauftragter in Niedersachsen

Karsten Gerhardy ist neuer iGZ-Landesbeauftragter für Niedersachsen. Ohne Gegenstimme wählten die Mitglieder den Geschäftsführer des iGZ-Mitgliedsunternehmens Zeitarbeit durch Fachpersonal GmbH im Rahmen einer Versammlung zum Nachfolger von Jürgen Sobotta. Der 57-jährige Gerhardy, bislang iGZ-Regionalkreisleiter für Niedersachsen Süd, dankte und kündigte an, dass auch er künftig Infoveranstaltungen und Mitgliederversammlungen organisieren werde und Impulse für die Zeitarbeitsbranche in Niedersachsen setzen wolle.

Der ehemalige iGZ-Landesbeauftragte für Niedersachsen, Jürgen Sobotta (r.), gratulierte seinem Nachfolger Karsten Gerhardy mit einem Blumenstrauß zur Wahl.
Der ehemalige iGZ-Landesbeauftragte für Niedersachsen, Jürgen Sobotta (r.), gratulierte seinem Nachfolger Karsten Gerhardy mit einem Blumenstrauß zur Wahl.

Mitte Oktober solle ein Treffen stattfinden, um sich über die ersten Erfahrungen mit dem neuesten Tarifabschluss auszutauschen, der am 1. Oktober in Kraft tritt.

Elf Jahre Landesbeauftragter

Fast schon eine lebende Landesbeauftragten-Legende ist Jürgen Sobotta – deshalb ließ es sich die stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende, Irene Schubert, nicht nehmen, dem langjährigen Funktionsträger des Verbandes für seine Dienste zu danken. Sobotta, der sich 2007 selbstständig machte, trat unmittelbar darauf in den iGZ ein, wurde 2009 Regionalkreisleiter für Niedersachsen Ost und fast genau auf den Tag vor elf Jahren, 2011, zum Landesbeauftragten als Nachfolger von Frauke Schacht gewählt. Während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit setzte er sich unermüdlich für die Belange der Zeitarbeit ein, baute ein solides iGZ-Netzwerk in Niedersachsen auf und bot den Mitgliedern regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen und Versammlungen an, die stets sehr gut besucht waren.

Bericht zur aktuellen Lage

Zum Auftakt des Mitgliedertreffens in Hannover lud Sobotta die Mitglieder zum iGZ-Landeskongress „PERSONAL.PRAXIS.NORD.“ ein, der am 25. Oktober in Bremen stattfinden wird. In seinem Bericht zur aktuellen Lage erinnerte der ehemalige Landesbeauftragte an die laufenden Gespräche zu einer möglichen Verbandsneugründung beider Zeitarbeitgeberverbände. „Der iGZ ist streitlustig und basisdemokratisch, diskutieren Sie dabei mit“, ermunterte er die Mitglieder, sich auch ehrenamtlich als Funktionsträger im Verband zu engagieren.

Tarifabschluss

Außerdem sprach Jürgen Sobotta den neuen Tarifabschluss für die unteren Lohngruppen an, der unlängst vereinbart wurde. Im Herbst solle dann die Verhandlung über die höheren Entgeltgruppe starten. Viel Unruhe, so Sobotta, habe es durch den Einsatz zeitarbeitsbedingter Software gegeben. Wegen Zusammenschlüssen und Fluktuationen am Markt der Softwareanbieter habe man die Fördermitglieder aus diesem Bereich angesprochen, um für Klarheit zu sorgen. Ergebnis sei eine zweitägige Infoveranstaltung gewesen. Zur Situation im Bundesland erklärte er, die Wirtschaft habe sich in den vergangenen Monaten gut erholt und daher herrsche auch gute Stimmung. Allerdings stehe dem die die drohende Gasknappheit entgegen – eine Prognose gleich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch eher einem Blick in die Glaskugel.

Aktuelles zum Arbeitsrecht

Zu guter Letzt referierte Ass. jur. Marcel René Konjer, iGZ-Fachbereich Arbeits- und Tarifrecht, über aktuelle arbeitsrechtliche Themen der Zeitarbeitsbranche. Unter anderem sprach er notwendigen praktischen Umsetzungen der EU-Richtlinie zu Arbeitsbedingungen an, erläuterte die Regelungen zum Krankheitsfall sowie Urlaub und stellte schließlich die Einzelheiten zum jüngsten Tarifabschluss mit den DGB-Gewerkschaften vor. (WLI)

Neueste Artikel