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Zeitarbeit hilft Menschen mit Behinderung zu integrieren
03.12.2018

Inklusion: Aktionswoche der Bundesagentur für Arbeit

Es kann jeden treffen: Menschen können von Geburt an schwerbehindert sein, oder es auch plötzlich durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit werden. Aktuell sind in Deutschland 7.280 Schwerbehinderte (ab Grad der Behinderung 50) mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit. Mit der bundesweiten Aktionswoche „Menschen mit Behinderung“ will die Bundesagentur für Arbeit (BA) vom 3. bis 7. Dezember 2018 auf dieses Thema aufmerksam machen.

Aktuell sind 7.280 Schwerbehinderte (GdB 50) mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit in Deutschland. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die BA vor zwei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen.
Aktuell sind 7.280 Schwerbehinderte (GdB 50) mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit in Deutschland. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die BA vor zwei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen.

Für Schwerbehinderte ist es nach wie vor nicht leicht, einen Job zu finden. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die BA vor zwei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das den Kontakt zwischen schwerbehinderten Akademikern und Zeitarbeitsunternehmen herstellt. Der Fachbereich Arbeitsmarktpolitik vom iGZ ist hierbei koordinierend beteiligt und versendet etwa einmal pro Monat Kurzprofile an 40 teilnehmende Mitglieder. 2017 konnten iGZ-Mitarbeiter 94 Profile und 2018 bisher 58 anonymisierte Profile verschicken.

"Zunächst schauen, ob es fachlich passt"

Vom Berufseinsteiger bis zur Führungskraft, regional festgelegt oder mit der Bereitschaft, im gesamten Bundesgebiet zu arbeiten, Kommunikationswissenschaftler, IT-Spezialisten, Ingenieure oder Kaufleute – die Profile sind vielfältig. Die Art der Behinderung ist dabei bewusst nicht angegeben. „Die Unternehmen sollen zunächst schauen, ob es fachlich passt“, erklärt Klaus Schuldes, Koordinator vom Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker. Für alle weiteren Fragen zu behindertenspezifischen Rahmenbedingungen oder auch Fördermöglichkeiten steht er dann mit seinem Team als Ansprechpartner zur Verfügung.

Teilnahme weiterhin möglich

Aus Sicht der BA liegt der Schwerpunkt auf einer Einstellung im internen Personalbereich und auf der Vermittlung des Bewerbers. Grundsätzlich sind auch Einsätze bei Kunden denkbar, allerdings muss hier der Einzelfall geprüft werden. Eine Teilnahme am Pilotprojekt ist weiterhin möglich. Interessierte Unternehmen können sich unter arbeitsmarktpolitik@ig-zeitarbeit.de an den iGZ-Fachbereich für Arbeitsmarktpolitik wenden. (KM)

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