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Austausch über Zeitarbeitsbranche
01.02.2019

iGZ wichtiger Ansprechpartner für BA

„Die Zeitarbeit ist für die Wirtschaft ein wichtiger Flexibilitätsfaktor“, bestätigte Heike Jost-Zipperer, Koordinatorin Zeitarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Sie besuchte den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in Münster, um sich über die aktuellen Herausforderungen der Zeitarbeitsbranche zu informieren.

Für Heike Jost-Zipperer (2.v.l.), Koordinatorin Zeitarbeit BA, ist gerade die Flexibilität der Zeitarbeitsbranche wichtig, damit die Wirtschaft reibungslos funktioniert.
Für Heike Jost-Zipperer (2.v.l.), Koordinatorin Zeitarbeit BA, ist gerade die Flexibilität der Zeitarbeitsbranche wichtig, damit die Wirtschaft reibungslos funktioniert.

Gerade der iGZ sei für die BA ein wichtiger Ansprechpartner. „Die Branchenentwicklung ist für mich ein essenzieller Teil der Zusammenarbeit mit dem iGZ“, betonte Jost-Zipperer. Denn der Arbeitsmarkt habe sich gewandelt. Auch Zeitarbeitsunternehmen müssen attraktiv bleiben, um Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. „Die Zeitarbeitnehmer werden immer mehr in den Fokus gestellt. Unternehmer achten auch hier vermehrt auf die Qualifizierung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.“ Doch es gebe noch viel Potential nach oben.

Lohndifferenz

Ein Anliegen war Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, die Lohndifferenz zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammbeschäftigten. Diese müsse realitätsnaher abgebildet werden, gerade weil die Abstände deutlich differenzierter seien, als öffentlich wahrgenommen. In einer aktuellen Analyse sei das bereits geschehen. „Diese positiven Botschaften sollten nicht nur mit einem Satz erwähnt werden, sondern öffentlich von der Bundesagentur und der Politik kommuniziert werden“, forderte Stolz. Jost-Zipperer versprach, dass dies nun häufiger geschehen werde.

iGZ-Kampagne gelobt

Abschließend lobte Jost-Zipperer die iGZ-Kampagne „Zeitarbeit: Eine gute Wahl.“. „Die Kampagne hat einen hohen Wiedererkennungswert, gerade, weil echte Zeitarbeitnehmer ihre Geschichte erzählen und keine Models.“ Für die Zeitarbeit sei das ein wichtiger Schritt, um die Vorurteile gegenüber der Branche abzubauen. (SB)

 

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