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Sven Kramer übernimmt Amt kommissarisch bis April 2017
23.11.2016

iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian tritt zurück

Ariane Durian hat ihr Ehrenamt als iGZ-Bundesvorsitzende niederlegt. Als zunächst kommissarischen Nachfolger wählte der Vorstand heute Sven Kramer. Nach dem starken Engagement in Sachen AÜG-Reform sei es nunmehr aus Durians Sicht gelungen, Schlimmeres zu verhindern.

Insoweit sehe sie zusammen mit dem überaus erfolgreichen Landeskongress in Stuttgart mit mehr als 500 Teilnehmern auch einen geeigneten Zeitpunkt zur Beendigung ihrer insgesamt knapp 14-jährigen engagierten Tätigkeit in verschiedenen Gremien und Verbandsämtern des iGZ. Der Vorstand bedauert diesen Schritt außerordentlich.

Unermüdlicher Einsatz

Die Mitglieder des iGZ-Bundesvorstands dankten Durian für ihren unermüdlichen zeitlichen und inhaltlichen iGZ-Einsatz in all den Jahren mit vielen innovativen Verbandsimpulsen. Schon 2003 brachte sie sich als Mitglied der Tarif- und Verhandlungskommission ein. Als Vorstand für den Bereich Finanzen trug sie ab 2002 Verantwortung, von 2005 bis 2008 zusätzlich als stellvertretende Bundesvorsitzende. 2008 wurde sie dann zur Bundesvorsitzenden gewählt. Dieses Amt hatte sie jetzt acht Jahre inne.

Ethik-Kodex

Inhaltlich ist ihr Name untrennbar mit dem Ethik-Kodex verbunden, mit dem die Branche deutlich gemacht hat, dass sie selbst ein elementares Interesse an ordentlichen Arbeits- und Rahmenbedingungen hat. Neben der Seriosität war ihr stets auch die Professionalisierung der Branche ein großes Anliegen. Das umfangreiche iGZ-Seminarprogramm und auch die Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufes für Personaldienstleistungskaufleute tragen dem Rechnung, ebenso, wie der Weiterbildungskongress, aus dem das heute jährlich stattfinde Forum Personalmanagement hervor gegangen ist.

Potenziale erkannt

Frühzeitig erkannte sie die Potenziale, die sich für die Zeitarbeit aus der Flüchtlings-Migration ergeben würden und regte entsprechende Maßnahmen des Verbandes an. Ariane Durian setzte sich jederzeit engagiert für die Zukunft der mittelständisch geprägten Zeitarbeitsbranche mit klarem ethischen Kompass ein. Sie habe sich um den iGZ mehr als verdient gemacht.

Kommissarischer Vorsitzender

Entsprechend den Satzungsvorgaben hat der Bundesvorstand in Reaktion des Rücktritts heute getagt und einstimmig dafür votiert, dass der bisherige stellvertrete Bundesvorsitzende, Sven Kramer, die Aufgaben als Bundesvorsitzender nunmehr kommissarisch übernimmt. Angesichts der aktuell vor Verband und Branche liegenden Herausforderungen, wie den Entgelt-Tarifverhandlungen und den Umsetzungen der AÜG-Reform, waren sich die Vorstandsmitglieder schnell einig, dass er bestens geeignet ist, den iGZ kompetent und umsichtig durch die nächsten schwierigen Monate zu führen.

Wahlen im April 2017

Auf der Mitgliederversammlung in Bonn, die im Rahmen des Bundeskongresses am 5. April 2017 stattfindet, wird dann turnusmäßig der neue Bundesvorstand für die nächsten drei Jahre gewählt.

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