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iGZ-Blogbeitrag von Rechtsexperte Eric Odenkirchen
03.02.2021

„Homeoffice-Pflicht" – rechtlich geprüft

Ass.jur. Eric Odenkirchen, Leiter des iGZ-Fachbereichs Arbeits- und Tarifrecht, bewertet im iGZ-Blog die Auswirkungen der Corona-Arbeitsschutzverordnung für Zeitarbeitsunternehmen. Die am 27. Januar in Kraft getretene Verordnung zielt auf die Ausweitung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie ab. Müssen Unternehmen nun große Veränderungen vornehmen?
 

Die neue Arbeitsschutzverordnung soll die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie ausweiten.
Die neue Arbeitsschutzverordnung soll die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie ausweiten.

Kernstück der neuen Regelung sei das „Homeoffice“, so Odenkirchen. Einen Versuch, das Arbeiten von zu Hause und Ansprüche darauf zu regeln, sieht der Rechtsexperte in der Verordnung nicht: „Die Ausgestaltung der Regelung schließt kein subjektives Klagerecht des Arbeitnehmers ein. Er kann also kein subjektives Recht auf Homeoffice geltend machen. Damit begrenzt sich die rechtliche Verpflichtung des Arbeitgebers auf eine Überprüfung der Möglichkeit der Verlagerung. Die Entscheidung über die Eignung beziehungsweise eventuell entgegenstehende Gründe trifft der Arbeitgeber.“

Beschwerderecht

Lediglich ein Beschwerderecht stehe dem Arbeitnehmer zu. Hier könne laut dem iGZ-Juristen noch nicht abgeschätzt werden, ob Meldungen bei Behörden oder Berufsgenossenschaften bei Unterlassungen eingehen werden.

Kontaktreduzierende Maßnahmen

In der Verordnung und in der Begründung der Verordnung werden „zwingende betriebsbedingte Gründe“, die gegen eine Arbeitsverlagerung sprechen, nicht näher definiert. In seinem Blogbeitrag befasst sich Odenkirchen mit den möglichen „zwingenden betriebsbedingten Gründen“ und schätzt ein, in welchen Bereichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, auch wenn kein Homeoffice stattfindet. 
Zum Blogbeitrag geht’s hier.

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