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Zeitarbeit eine sinnvolle Alternative
25.01.2019

Hessischer Rundfunk berichtet über Zeitarbeit

Die Zeitarbeitsbranche hat ein Imageproblem, dass sich oft auch in der medialen Berichterstattung niederschlägt. Einen sachlich-objektiven Blick warf jetzt der Hessische Rundfunk (HR) auf die Branche und stellte unter anderem den Zeitarbeitnehmer Joachim Passenheim vor. Er ist beim iGZ-Mitglied „INSTEP Fachkräfte GmbH“ tätig und auch aktiv an der iGZ-Kampagne „Zeitarbeit: Eine gute Wahl“ beteiligt.

Einen sachlich-objektiven Blick warf jetzt der Hessische Rundfunk (HR) auf die Branche und stellte unter anderem den Zeitarbeitnehmer Joachim Passenheim vor.
Einen sachlich-objektiven Blick warf jetzt der Hessische Rundfunk (HR) auf die Branche und stellte unter anderem den Zeitarbeitnehmer Joachim Passenheim vor.

Zeitarbeit in allen Branchen vertreten

In dem Bericht für die Sendung „mex“ im HR ging es um den Beschäftigungs-Boom. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei „Leiharbeit“ sehr gefragt. In den letzten zehn Jahren sei Zeitarbeit um 43 Prozent gestiegen und mittlerweile in allen Branchen vertreten. Laut HR arbeiten auch Rechtsanwälte und Ärzte in Zeitarbeit. Für viele Beschäftigte sei Zeitarbeit eine sinnvolle Alternative. In dem Bericht nennen sie die Vorteile Flexibilität, Einfluss auf Arbeitszeiten und Abwechslung. Einer der vorgestellten Zeitarbeitnehmer ist Joachim Passenheim. Er kommt aus Thüringen und ist Industriemechaniker. Er liebe die Abwechslung in seinem Job, bekomme jeden Tag neue Aufträge und stelle sich gern den Herausforderungen.

Formalien, Kontrolle und Tariflohn

Auch die juristische Perspektive wird in dem Beitrag vorgestellt: Ein Anwalt, der zu Wort kommt, betont, dass strenge Formalien eingehalten und geahndet werden müssen, Zeitarbeitsfirmen von Zoll und Arbeitsamt kontrolliert werden und der Tariflohn, der über Mindestlohn liegt, stets eingehalten werden müsse.

Arbeitgeber-Perspektive

Bei der Umfrage auf der Straße in Frankfurt stellt sich anschließend heraus, dass viel Unwissen über die Zeitarbeitsbranche existiert. Die Passanten zeigen sich überrascht über die Zeitarbeitsfakten. Zuletzt wird auch noch die Kundensicht beleuchtet. Firma Hub in Fulda montiert Gabelstapler und setzt 20 Prozent Zeitarbeitskräfte ein. Geschäftsführer Marko Goldbach sagt, dass er ohne die Zeitarbeitnehmer keine Auftragsspitzen abdecken und vor allem keinen gelernten Facharbeiter innerhalb von zwei Tagen finden könne. Fazit des Berichts im HR: Zeitarbeit entwickelt sich, wird gebraucht und bietet Flexibilität sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber und Kunden. (KM)

Zum Fernsehbeitrag "Beschäftigungs-Boom - wie Leiharbeit funktionieren kann" des Hessischen Rundfunks geht es hier. 

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