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Wirtschaftsstandort Duisburg im Wandel
16.05.2018

Gute Perspektiven in der Logistikbranche

Zeitarbeit ist aus wachsenden Industrieregionen nicht wegzudenken. Denn gerade in der Anfangszeit, wenn die genaue Entwicklung des Wirtschaftsstandortes noch nicht abzusehen ist, können Unternehmen damit ihr Personalkontingent flexibel halten.

Thomas Altmann (l.), iGZ-Regionalkreisleiter Duisburg, begrüßt die Entwickung des Wirtschaftsstandortes Duisburg.
Thomas Altmann (l.), iGZ-Regionalkreisleiter Duisburg, begrüßt die Entwickung des Wirtschaftsstandortes Duisburg.

Das ist derzeit auch in Duisburg der Fall. Die Ruhrgebietsstadt soll der westliche Endpunkt einer Handelsroute nach China werden. Für die Stadt Duisburg sei das ein Segen, betonte Thomas Altmann, Regionalkreisleiter Duisburg des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), gegenüber der Süddeutschen Zeitung. „Viele kleine und mittlere Unternehmen haben hier die Möglichkeit, Geld zu verdienen, und sogar Langzeitarbeitslosen mit geringen Qualifikationen bieten sich Perspektiven in der Logistikbranche", zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.

Starke Branche

Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) sind am Stichtag 30. Juni 2017 insgesamt 265.263 Zeitarbeitnehmer im Bereich Verkehr/Logistik tätig gewesen. Das ist etwa jeder vierte Beschäftigte in der Branche. Die meisten von ihnen arbeiten in Nordrhein-Westfalen (64.151), gefolgt von Bayern (34.952), Niedersachsen (29.058) und Baden-Württemberg (26.882).

Beschäftigungschancen für Arbeitslose

Die Zeitarbeitsbranche bietet gerade ehemals Arbeitslosen gute Chancen: Zwei Drittel derjenigen, die einen neuen Zeitarbeitsvertrag unterschreiben, waren zuvor beschäftigungslos. Außerdem ist der Anteil Geringqualifizierter deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft. Während in der Zeitarbeitsbranche etwas jeder zweite eine Helfertätigkeit ausübt, liegt der Anteil gesamtwirtschaftlich bei nur 20 Prozent. (ML)

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