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Lünendonkstudie wird im Juni veröffentlicht
21.05.2019

Große Herausforderung Personalmangel

Techniker, Pflegekräfte, IT-Spezialisten oder auch Kaufleute: Den zunehmenden Personalmangel im Bereich der Fachkräfte nannten 70 Prozent der Zeitarbeitsunternehmen in der neuen Lünendonkstudie als langfristige Herausforderung und großes Hindernis. Mit einem Plus von 2,1 Prozent verzeichnen die 25 führenden Personaldienstleistungsunternehmen für 2018 die schwächste Entwicklung seit 2012.

Die neue Lünendonkstudie, die in diesem Jahr zum 20. Mal erscheint, zeigt einmal mehr, dass es in Deutschland vor allem an Fachkräften fehlt.
Die neue Lünendonkstudie, die in diesem Jahr zum 20. Mal erscheint, zeigt einmal mehr, dass es in Deutschland vor allem an Fachkräften fehlt.

Kurios dabei: Als treibende Kraft für die erhöhten Umsätze machte das Marktforschungsinstitut die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) und der weiterhin große Bedarf nach qualifiziertem Personal aus. Als Beispiel nennt Lünendonk IT-Freelancer und Ingenieure, die mittlerweile nicht mehr selbstständig arbeiten, sondern bei Kundenunternehmen oftmals per AÜG-Vertrag eingesetzt werden.

Hilfskräfte

Andererseits registrierten die Experten geringere Nachfragen bei Zeitarbeitsunternehmen, die überwiegend (ungelernte) Hilfskräfte an ihre Kundenfirmen überlassen. Ebenfalls stärker betroffen seien Firmen, die Unternehmen in der Automobilindustrie zu ihren Kunden zählen. Zum ersten Mal nahm Lünendonk nun auch die Zahlen in regionalen Wirtschaftszentren unter die Lupe,

Automobilindustrie

Ergebnis: Standorte mit einer starken Automobilindustrie entwickelten sich schwächer als andere Regionen. Laut der neuen Auswertungen stehen Unternehmen mit Zeitarbeitnehmern, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, mit ihren Kennzahlen besser da. Durch einen relativ starken Jahresbeginn habe die nachlassende Konjunktur im zweiten Halbjahr 2018 allerdings noch ausgeglichen werden können.

Gesamtwirtschaft

Nach wie vor aber, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) herrsche ein hoher Bedarf an Zeitarbeit in der Gesamtwirtschaft. Laut jüngster Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) seien rund 1,4 Millionen Stellen in Deutschland unbesetzt.

Studie im Internet

Die gegenüber den Vorjahren erweiterte Lünendonk®-Studie, die in diesem Jahr zum 20. Mal erscheint, kommt im Juni 2019 heraus und enthält Langzeit- sowie Segmentauswertungen. In die detaillierte Studie wurden 52 Dienstleister einbezogen. Sie kann ab Juni unter www.luenendonk.de kostenpflichtig erworben werden. (WLI)

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