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IW Köln veröffentlicht Kurzbericht
02.08.2018

Flüchtlingsbeschäftigung: Sprungbrett Zeitarbeit

„Integrationsmotor Zeitarbeit“ lautet der Titel des jüngst erschienenen IW-Kurzberichts 48/2018, in dem das Institut für Wirtschaft (IW) Köln die Beschäftigung von Flüchtlingen unter die Lupe nimmt. Zeitarbeit diene besonders Ausländern häufig als Sprungbrett, heißt es dort.

Denn neben der direkten Beschäftigung im Zeitarbeitsunternehmen bekommen Zeitarbeitskräfte zusätzlich die Möglichkeit, Arbeitserfahrung im Kundenunternehmen zu sammeln. Diese könne für einen späteren Einstieg in die entsprechende Branche sehr hilfreich sein. Und das gelte laut Studie besonders für ausländische Beschäftigte.

Viele Helfertätigkeiten

Ein Blick auf die Beschäftigung von Flüchtlingen zeigt, dass die Branche zwar nur jeden fünfzigsten Deutschen, aber nahezu jeden sechsten Syrer und Iraker beschäftigt. Das liege auch daran, dass es in der Zeitarbeitsbranche überdurchschnittlich viele einfache Tätigkeiten gebe (58,5 Prozent). Im April 2018 verfügten nur 12,9 Prozent der arbeitslosen Syrer und 8,1 Prozent der arbeitslosen Iraker über einen formalen Berufsabschluss. Vielfach lägen jedoch auch keine Angaben zur Berufsausbildung vor. (ML)

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