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iGZ-Blogbeitrag von Benjamin Teutmeyer
16.12.2021

Es braucht starke Interessenvertretung

Lobbyisten sind fester Teil des politischen Systems und ihre Arbeit meist eher profan als heimlichtuerisch. Es ist ihre Aufgabe, die Interessen von Gruppen in der Bevölkerung zu vertreten. Das gilt für Handwerker genauso wie für Arbeitgeber, erklärt Benjamin Teutmeyer, stellvertretender Leiter des iGZ-Fachbereichs Politische Grundsatzfragen.

Heute werden keine Geldkoffer sondern Broschüren und Informationen an die Abgeordneten weitergereicht.
Heute werden keine Geldkoffer sondern Broschüren und Informationen an die Abgeordneten weitergereicht.

Dabei ist die Interessenvertretung so bunt wie die Gesellschaft selbst: 721 Seiten lang ist die Liste der akkreditierten Interessensvertreter. Was wie ein Armutszeugnis wirken kann, sieht Teutmeyer als Stärke: „Kritikwürdig wäre eine sehr kurze Liste. Sie würde bedeuten, dass die Entscheider ausschließlich mit einer kleinen, exklusiven Gruppe über sämtliche Belange sprächen. Zum Glück ist es nicht so."

Im Dialog

Dabei erfüllen die Lobbyisten einen vielgeäußerten Wunsch der Politik: Im Dialog mit den Volksvertretern die eignen Belange und Sichtweise vorbringen. Die Aufgabe der Politik ist es dann, sämtliche Aspekte abzuwägen und eine autonome Entscheidung im Einklang mit ihrem Gewissen zu treffen.
Was die Interessenvertretung sonst noch spannend macht, erklärt Benjamin Teutmeyer im iGZ-Blog. Zum Blogbeitrag geht's hier.

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