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iGZ-Businessfrühstück in Schwerin
19.06.2018

Datenschutz war Top-Thema

Auf Einladung von Karsten Wellnitz, iGZ-Landesbeauftragter Mecklenburg-Vorpommern, trafen sich die iGZ-Mitglieder zum Businessfrühstück in Schwerin. Die iGZ-Kollegen Clemens von Kleinsorgen und Sabine Freitag stellten in ihren Fachvorträgen die Themen Arbeitssicherheit, Equal Pay und Datenschutzgrundverordnung vor. Herausforderungen beim aktuellen Thema Datenschutz sahen die Teilnehmer besonders in der beruflichen Nutzung von Messenger-Diensten und WhatsApp.

Beim iGZ-Businessfrühstück in Schwerin ging es unter anderem um Datenschutz.
Beim iGZ-Businessfrühstück in Schwerin ging es unter anderem um Datenschutz.

Personenbezogene Daten (Stammdaten) dürfen für die Begründung, Durchführung und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses verarbeitet werden, müssen allerdings nach dem Zweck wieder gelöscht werden, erklärte Freitag. Sobald zehn Personen Daten nutzen und verarbeiten, muss das Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten benennen, der sich kümmert und die Verantwortung trägt. Die Beauftragten können interne Mitarbeiter aber auch externe Fachkundige sein.

Arbeitsschutz mit System

Clemens von Kleinsorgen, iGZ-Spezialist für Arbeitsmarktpolitik, stellte das Programm „Arbeitsschutz mit System“ (AMS) der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) vor. „Mit AMS können Unternehmen ihren Arbeitsschutz erhöhen und nebenbei eine Prämie von über 4.000 Euro von der VBG bekommen“, wies von Kleinsorgen auf die Vorteile des Programms hin. Er empfahl auch die Tipps und Ansprechpartner auf der Internetseite www.ig-zeitarbeit.de/ams-arbeitsschutz-mit-system.

Schweißer-Qualifizierung

Außerdem warb er für ein Qualifizierungsprogramm der Gesellschaft für Schweißtechnik International (GSI), das der iGZ vor einigen Jahren mit ins Leben gerufen hatte. In der Maßnahme werden Arbeitsuchende zu Schweißern ausgebildet. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt während der sechsmonatigen Ausbildungszeit das Gehalt. Das Zeitarbeitsunternehmen stellt bereits zu Beginn der Maßnahme einen Arbeitsvertrag aus und betreut den angehenden Schweißer während der Ausbildungszeit. Mit erfolgreich absolvierter Prüfung kann der ausgebildete Schweißer direkt im Kundenunternehmen eingesetzt werden. „Wer Interesse hat, sich an diesem Projekt zu beteiligen, kann sich gerne bei mir melden“, motivierte von Kleinsorgen. (KM)

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