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Praxis- und Wissenscamps beim iGZ-Kongress
08.09.2021

Branchenwissen praktisch vermittelt

Wer praktisches Wissen für den Arbeitsalltag sucht, wird bei PERSONAL.PRAXIS.WEST.HYBRID. fündig. In Wissens- und Praxiscamps teilten Experten und Expertinnen ihr Zeitarbeitswissen mit den Besuchern. Teilnehmer konnten zwischen drei Camps zu den Themen Onboarding, Politik und VBG wählen. Erfreulich war insbesondere die rege Diskussion in den Veranstaltungen.

Weiß Bescheid in Sachen VBG - Matthias Michaelis beantwortete die Fragen der Teilnehmenden zu der Berufsgenossenschaft.
Weiß Bescheid in Sachen VBG - Matthias Michaelis beantwortete die Fragen der Teilnehmenden zu der Berufsgenossenschaft.

„Viele haben das Problem, dass der Arbeitnehmer zum ersten Tag gar nicht erscheint“, benannte Personalentwicklerin Franziska von Mandel eine der Schwierigkeiten im Personalmanagement. Mit Clemens von Kleinsorgen, dem stellvertretenden Leiter iGZ-Fachbereich Bildung und Personal/Qualifizierung, leitete sie das Praxiscamp „Morgen kommt der neue Mitarbeiter. Und jetzt? Onboarding-Prozesse für interne und externe Mitarbeiter“. Von Mandel schätzte, mehr als 30 Prozent der Mitarbeiter fallen bereits in der frühen Probezeit aus dem Unternehmen - die Teilnehmer des Praxiscamps berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Die Personalexpertin identifizierte eine wertschätzende Haltung als einen der Schlüsselfaktoren, um Beschäftigte auch im Unternehmen zu halten. Aufgeteilt in Gruppen konnten sich die Teilnehmer untereinander und mit von Mandel und von Kleinsorgen über ihre Erfahrungen, Praxistipps und Maßnahmen austauschen.

Abgeordnete ganz nah

Wie arbeiten Bundestagsabgeordnete und wie kommt man an sie heran, um Fragen und Anregungen zu platzieren? Antworten lieferte Dr. Benjamin Teutmeyer, stellvertretender iGZ-Fachbereichsleiter Politische Grundsatzfragen, in seinem Wissenscamp: „Gehen Sie auf Ihren Abgeordneten zu! Schreiben Sie einen Brief, laden Sie ihn in Ihr Unternehmen ein oder besuchen ihn in seiner Sprechstunde.“ Je öfter Fragen aus dem Wahlkreis über den jeweiligen Abgeordneten zum Themen-Sprecher der Bundestagsfraktion kämen, desto höher die Chance, dass die politischen Entscheidungen auch die Bedürfnisse der Zeitarbeitsbranche berücksichtigen. „Gerade jetzt in Wahlkampfzeiten und nach der Wahl haben neue und auch im Amt bestätigte Abgeordnete ein besonders großes Interesse, sich sichtbar zu machen und sind offen für Anregungen aus ihren Wahlkreisen“, so der Politikexperte. „Und wenn es im Wahlkreis Unruhe gibt, dann reagiert der Abgeordnete. Denn keiner soll ihm vorwerfen können, er reagiere nicht.“ Der iGZ hat für den ersten Kontakt ein Standardschreiben an Abgeordnete entwickelt, das per E-Mail angefordert werden kann. Weitere Tipps für politisches Engagement sind in der aktuellen Zdirekt! zusammengetragen.

Neuerungen bei der VBG

Matthias Michaelis, Leiter Ressort Beitrag und Finanzen bei der VBG, berichtete über Aktuelles von der Berufsgenossenschaft, allen voran den Umstieg auf ein Vorschussverfahren: Mitgliedsunternehmen mit einem Beitrag ab 5.000 Euro pro Jahr zahlen ihren Beitrag ab 2022 in vier Abschlagszahlungen. Michaelis entwarnte in Bezug auf die Kostenängste - es werde keine Mehr- oder Doppelbelastung der Unternehmen wegen der Umstellung geben. Dies sei von der VBG sichergestellt. Das neue Verfahren diene einer gleichmäßigen Verteilung der Belastung auf das Jahr. Carsten Zölck, Koordinator Präventionsfeld Zeitarbeit bei der VBG, machte auf eine von der Branche wenig genutzte Förderung aufmerksam – Prämien für besondere Schutzausrüstung. Die VBG fördert für die Unfallprävention spezielle Ausrüstung von Arbeitnehmenden. Darunter fallen Korrektionsschutzbrillen, Schweißerschutzhelme und weitere Ausrüstung. Mehr Informationen sind im Prämienkatalog Zeitarbeit zu finden. (GB)

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