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MdB Schiewerling (CDU) warnt vor Überregulierung der Zeitarbeit
03.06.2015

"Bei Gesetzgebung Maß halten"

„Noch immer suchen viele Menschen eine Beschäftigung, insbesondere Langzeitarbeitslose. Ihnen müssen wir noch gangbarere Brücken in den ersten Arbeitsmarkt bauen. Gerade der Branche der Zeitarbeit kommt dabei eine besondere Rolle und auch Verantwortung zu“, reagierte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling, auf die jüngste Veröffentlichung der BA-Arbeitsmarktzahlen für den Monat Mai.

Zeitarbeit stelle eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar. „65 Prozent der neu abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnisse im ersten Halbjahr 2014 wurden mit Personen geschlossen, die direkt zuvor keine Beschäftigung ausübten beziehungsweise noch nie beschäftigt waren“, unterstrich Schiewerling die bedeutende Rolle der Branche für den Arbeitsmarkt.

Erfolgsnachrichten

Der deutsche Arbeitsmarkt setze seine Aufwärtsbewegung fort. Das zeigen laut Schiewerling die  Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Mai: 120.000 Menschen weniger als vor einem Jahr waren arbeitslos, die Arbeitslosenquote sank auf 6,3 Prozent. „Auch wenn sich der Konjunkturhimmel leicht eingetrübt hat, gibt es weiterhin Erfolgsnachrichten am deutschen Arbeitsmarkt. Mehr Menschen als im Vormonat und im Vorjahresvergleich sind in Beschäftigung. Seit fast einem Vierteljahrhundert gab es keine besseren Frühjahrszahlen auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch: Als Union dürfen wir uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen“, merkte er dazu an.

Maß halten

„Die Politik“, so der CDU-Sprecher, „tut gut daran, diese Chancen zu fördern statt sie zu belasten, unnötig einzuschränken oder gar zu gefährden. Das gilt für die anstehende Debatte zur Zeit- und Leiharbeit und Werkverträgen. In der zweiten Hälfte dieser Legislaturperiode müssen wir bei neuen Gesetzen und Verordnungen Maß und Mitte halten.“ Eigenständigkeit und Eigenverantwortung anstatt überbordender Bürokratie und gesetzlicher Überregulierung seien hier der Maßstab und der Weg der Politik. Schiewerling: „Ziel müssen das Wohl der Menschen und ihre Chancen für und auf dem Arbeitsmarkt sein. Das wird die Messlatte für die weiteren Erfolge unserer Arbeitsmarktpolitik bleiben.“ (WLI)

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