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Fördermittel aus dem Programm "Ausbildungsplätze sichern"
24.11.2020

Ausbildung: Staatliche Unterstützung nutzen

„Gerade in der Zeit der Coronakrise sollten Zeitarbeitsunternehmen auch die Möglichkeiten staatlicher Unterstützung nutzen. Viele Firmen wissen allerdings gar nicht, dass sie beispielsweise das von der Bundesregierung aufgelegte Programm ,Ausbildungsplätze sichern' für ihre angehenden Personaldienstleistungskaufleute (PDK) in Anspruch nehmen können“, reagierte jetzt Clemens von Kleinsorgen, stellvertretender iGZ-Leiter des Fachbereichs Bildung und Personal/Qualifizierung, auf eine Veröffentlichung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Betriebe nach dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ befragt hat.

Die Zeitarbeitsbranche bildet rund 1.000 neue Azubis pro Jahr aus - der iGZ-Fördermittelexperte Clemens von Kleinsorgen empfiehlt allen Zeitarbeitsunternehmen, die Fördermittel aus dem Projekt "Ausbildungsplätze sichern" bei Bedarf zu nutzen.
Die Zeitarbeitsbranche bildet rund 1.000 neue Azubis pro Jahr aus - der iGZ-Fördermittelexperte Clemens von Kleinsorgen empfiehlt allen Zeitarbeitsunternehmen, die Fördermittel aus dem Projekt "Ausbildungsplätze sichern" bei Bedarf zu nutzen.

Der iGZ-Fördermittelexperte ergänzte: „In einer Umfrage unter den iGZ-Mitgliedsunternehmen im Juni dieses Jahres gaben 70 Prozent der Befragten an, dass sie trotz einer Prämie von 2.000 € darüber nachdenken, die Zahl ihrer Ausbildungsplätze zu reduzieren, 40 Prozent von ihnen wollten komplett auf neue Ausbildungsplätze verzichten. Das ist letztlich natürlich immer eine individuelle unternehmerische Entscheidung. Wer dennoch in der Krise weiter ausbilden will, findet in diesem Programm aber die notwendige finanzielle Unterstützung“, betont von Kleinsorgen.

Ausbildungsprämie

Laut IAB-Umfrage geben nur die Hälfte (51 Prozent) der Betriebe, für die das Programm grundsätzlich infrage kommt, an, es auch zu kennen. Das Programm solle die Ausbildungsaktivitäten von kleinen und mittleren Betrieben laut Bundesagentur für Arbeit (BA) in Zeiten der Covid-19-Pandemie unterstützen. Unter anderem könne eine Ausbildungsprämie an Betriebe gezahlt werden, die die Zahl ihrer Ausbildungsplätze aufrechterhalten oder sogar ausbauen.

Geringe Resonanz

Unter den Firmen, die sich als förderberechtigt einschätzen, haben bislang, so dass IAB, nur 16 Prozent Fördermittel beantragt. Dies könne darauf zurückzuführen sein, dass die Ausbildungsprämie erst nach erfolgreicher Probezeit der Auszubildenden gewährt werde und zwischen dem regulären Ausbildungsbeginn Anfang August und dem Befragungszeitpunkt nur knapp zwei Monate liegen. 15 Prozent der befragten Betriebe planen laut Ergebnis der IAB-Umfrage, einen Antrag auf Förderung zu stellen.

Ausbildungsplätze sichern

Schließlich wurden die Betriebe auch gebeten, die Wirksamkeit des Programms einzuschätzen. 56 Prozent der Unternehmen seien davon überzeugt, dass das Programm dazu beitragen könne, Ausbildungsplätze zu sichern. Zudem werde der administrative Aufwand insbesondere von den Firmen, die schon Fördermittel aus dem Programm beantragt haben, als gering eingestuft (Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"). (WLI)

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