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Nachrichtensendung dokumentiert Flüchtlingsintegration via Zeitarbeit
02.08.2018

Aus der Z direkt! ins RTL Nachtjournal

Vom iGZ-Fachmagazin Z direkt! ist es manchmal nur ein kleiner Sprung ins Fernsehen – das weiß jetzt auch der syrische Flüchtling Emad Kendakji, in Saarlouis Disponent des iGZ-Mitgliedsunternehmens TimePartner. Das RTL Nachtjournal stellte ihn jetzt vor und attestierte der Zeitarbeitsbranche, mittlerweile der größte Arbeitgeber für Flüchtlinge zu sein.

Ein Beispiel für gelungene Integration, das jetzt das RTL-Nachtjournal aufgriff: Im September 2017 interviewte Z direkt!-Chefredakteurin Maren Letterhaus den syrischen Flüchtling Emad Kendakji.
Ein Beispiel für gelungene Integration, das jetzt das RTL-Nachtjournal aufgriff: Im September 2017 interviewte Z direkt!-Chefredakteurin Maren Letterhaus den syrischen Flüchtling Emad Kendakji.

Zahlreiche Fakten fand das Nachtjournal in der Z direkt! und bereitete die Zahlen auf: Ein Drittel der seit 2015 nach Deutschland Geflüchteten haben, so RTL, in der Zeitarbeit eine neue berufliche Heimat gefunden. Und der 31-jährige Kendakji ist das beste Beispiel für eine rundum gelungene Integration. Denn, so das RTL Nachtjournal (ab Minute 12), der Personaldisponent kümmere sich speziell um seine Landsleute und sei erster Ansprechpartner für alle arabischsprachigen Bewerber.

Schnelle Hilfe

Die Flüchtlinge begrüßen es, ihre Fragen in der Landessprache beantwortet zu bekommen. Das mache Vieles einfacher. Kendakji übersetze beispielsweise die Arbeitsverträge Satz für Satz und erkläre die Details. Außerdem führe er die Bewerber an die Sitten der deutschen Arbeitswelt heran. Gebietsleiterin Brigitte Erang kam ebenfalls zu Wort: Der Syrer habe inzwischen ein großes Netzwerk, rekrutiere beispielsweise über Facebook auch in anderen Städten neue Mitarbeiter – allein in Saarlouis seien derzeit rund 80 Syrer im Auftrag von TimePartner unterwegs.

Brücke in Berufswelt

Als eine „gute Brücke in die Berufswelt“ bezeichnete Wido Geis, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die Zeitarbeit für Flüchtlinge. Vielen fehle es an passender Qualifikation oder die Ausbildung werde nicht anerkannt – da sei Zeitarbeit ideal, um überhaupt auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Flüchtlinge könnten auf diesem Weg Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln und letztendlich biete die Branche sogar eine doppelte Chance, denn viele würden dann in die Kundenunternehmen der Zeitarbeit übernommen. „30 Prozent Übernahmequote“, bestätigte denn auch Gebietsleiterin Brigitte Erang.

Erfolg

„Erfolg, der sich herumspricht“, bescheinigte RTL – und daher werden laut Nachrichtensender „wohl bald noch mehr Flüchtlinge vor Emad Kendakjis Schreibtisch stehen.“ Weitere Informationen zum Thema Flüchtlinge in Zeitarbeit stehen in der Z direkt! 03-2017, die im Anhang als PDF zum Download zur Verfügung steht. (WLI)

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