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BA-Monatsbericht für Juli 2020
30.07.2020

Arbeitsmarkt stabilisiert sich

Leichte Erholung am Arbeitsmarkt und etwas Hoffnung für Aufschwung: Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein Indikator für die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist von Juni auf Juli 2020 leicht um einen auf 92 Punkte gestiegen. Nach dem pandemiebedingten Einbruch könne sich damit laut BA der Beginn einer Aufwärtsbewegung andeuten.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen kommen von der Bundesagentur für Arbeit: Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist von Juni auf Juli 2020 leicht um einen auf 92 Punkte gestiegen.
Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen kommen von der Bundesagentur für Arbeit: Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist von Juni auf Juli 2020 leicht um einen auf 92 Punkte gestiegen.

Mit der schrittweisen Lockerung der Pandemiemaßnahmen nehmen die Neumeldungen von Stellen seit dem Absturz im April den dritten Monat in Folge leicht zu. Seinen Vorjahreswert unterschreitet der BA-X mit einem Minus von 35 Punkten allerdings immer noch sehr deutlich“, heißt es im aktuellen BA-Monatsbericht.

Ein Drittel weniger Stellen in der Zeitarbeit

„Abgesehen vom Öffentlichen Dienst lag der Rückgang überall im zweistelligen Prozentbereich. Fast die Hälfte des Rückgangs ging auf Zeitarbeitsunternehmen und das Verarbeitende Gewerbe zurück. Diese Wirtschaftszweige meldeten jeweils mehr als ein Drittel weniger Stellen als im Juli 2019.“ Besonders stark betroffen ist das Gastgewerbe mit einem Einbruch der gemeldeten Stellen um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Verkehrs- und Logistikunternehmen beliefen sich die Stellenrückgänge auf 38 Prozent.

Vorjahresbilanz 2019/ 2020

Zahlen der BA für Dezember 2019 belegen: Bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie gestaltete sich das Geschäftsfeld für Zeitarbeitsbetriebe schwierig. Der konjunkturelle Abschwung sowie die Auswirkungen der AÜG-Novelle drückten die Anzahl der Zeitarbeitnehmer/innen auf 835.000 - ein Rückgang um ganze 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sank auch die Zahl der Zeitarbeitsbetriebe: Ende 2019 gab es 49.700, das entspricht einem Rückgang von rund 2 Prozent. (KM/ DS)

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