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"Menschen glücklich machen"

1200 junge Männer und Frauen begannen im vergangenen Jahr erstmals eine PDK-Ausbildung. Eine außerordentlich hohe Zahl für ein neues Berufsbild. Die Erfahrungen, die der erste Ausbildungsjahrgang in seinem Berufsalltag gemacht hat, fragte der iGZ jetzt ab und wertete sie aus. So kann der Interessenverband nach gut einem Jahr das junge Berufsbild jetzt noch weiter abrunden durch fundierte Informationen, die direkt aus der Praxis stammen.

Kontakt zu Bewerbern

Der Kontakt zu Menschen, den die jungen Azubis so schätzen, umfasst nicht nur den Umgang mit Kundenunternehmen, sondern vor allem auch mit Bewerbern. Für 44 Prozent der Befragten gehörten die Bewerbungsgespräche zu den Hauptaufgaben, die sie in ihrem ersten Lehrjahr zu erledigen hatten. Besonders befriedigend empfanden es dabei einige Teilnehmer an der Umfrage, dass sie Menschen Arbeit vermitteln oder sogar aus der Arbeitslosigkeit holen könnten.

Sozialkompetenz

Aber auch die Ausbildungsbetriebe legen ihrerseits großen Wert auf die Sozialkompetenz ihrer Angestellten: Drei Viertel der Befragten schrieben, dass ihre Sozialkompetenz vom Arbeitgeber gefördert würde. Die beste Schule ist dabei die täglich anfallende Arbeit im Betrieb, geht aus den Fragebögen hervor. Gespräche mi t Kunden und Bewerbern sowie Anleitung und Feedback dazu bringen die jungen Azubis nicht nur in ihrer beruflichen, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung bedeutend weiter.

Teamarbeit

Viele profitieren auch von der guten Teamarbeit in den Zeitarbeitsunternehmen und lernen viel dadurch. Neben dem Kontakt zu Menschen standen auch Planung, Koordination, Organisation, also die gesamte Personalsachbearbeitung, bei den PDK-Azubis hoch im Kurs. Ein junger Mann, der sich an der Umfrage beteiligte, brachte es in seinem Fragebogen sehr bildlich auf den Punkt, was ihm eigentlich so gut gefällt in seinem Arbeitsalltag: "Das Puzzeln beim Besetzen eines Auftrags." Und eine weitere Antwort tauchte ebenfalls immer wieder auf, wenn es darum ging zu beschreiben, was den Reiz des PDK-Berufs ausmacht: Dass die Arbeitsfelder so vielfältig und abwechslungsreich sind, dass man viele verschiedene Berufe kennenlernt und viele unterschiedliche Aufgaben übernehmen muss.

"Alles" prima

Acht Prozent der Befragten mochten sich dagegen gar nicht entscheiden, was sie an ihrem Beruf mögen. Sie antworteten kurz und bündig: "Alles." Vollkommen überzeugt von ihrem Beruf war auch eine junge Frau, die auf die Frage, was ihr am meisten Spaß mache, nur eine kleine Einschränkung nannte: "Außer Ablage eigentlich alles." Und eine 20-Jährige fand ganz eigene Worte dafür, was sie am PDK-Beruf so schätzt: "Der tägliche Wahnsinn, unterschiedlichste Menschen irgendwie glücklich zu machen." Alle Informationen zum neuen Berufsbild gibt es auf der berufseigenen Website.