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iGZ-Hauptgeschäftsführer äußert sich zu Forderungen von Sozialministerin Klepsch
13.05.2015

"Zeitarbeit viel mehr als nur ein Notnagel"

„Für viele Arbeitnehmer ist die Zeitarbeit mittlerweile ein ideales Instrument zur Gestaltung der Work-Life-Balance. Das gilt insbesondere auf dem Sektor der Gesundheits- und Pflegeberufe“, reagierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz auf das Plädoyer der Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU), Zeitarbeit in der Altenpflege zu reduzieren.

Anlässlich des internationalen Tags der Pflege sprach sie sich zudem für mehr Vollzeitstellen und die Reduzierung befristeter Jobs aus. Außerdem sei der Anteil der Teilzeitbeschäftigung in diesem Bereich mit über 60 Prozent sehr hoch. „Diese Forderungen widersprechen vollkommen der Realität in der Pflegebranche“, betonte Stolz.

Flexibilität

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels könne der Fehlbestand dank der Flexibilität der Zeitarbeit damit sehr gut aufgefangen werden. Das gelte insbesondere für die Variabilität der Einsätze. Die Zeitarbeitsunternehmen können den Zeitarbeitnehmern Einsätze zu den unterschiedlichsten Zeiten anbieten, was eine individuelle Gestaltung von Freizeit und Arbeit erlaube.

Verlässlicher Partner

Von der Gehhilfe zum Gehilfen: Längst, so Stolz, ist für die Pflegebranche aus der Zeitarbeit viel mehr geworden als nur ein Notnagel, wenn plötzlich jemand fehlt. „Die Zeitarbeit ist ein verlässlicher Partner wenn es darum geht, die täglichen Einsatzpläne möglichst arbeitnehmerfreundlich und familiengerecht zu gestalten“, unterstrich der iGZ-Hauptgeschäftsführer.

Untergeordnete Rolle

Nichtsdestotrotz spielt die Zeitarbeit angesichts der Gesamtzahl der Beschäftigten – im Gesundheitswesen arbeiten rund 2,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter – nur eine untergeordnete Rolle. Sollte der Fachkräftemangel allerdings weiter anhalten, so die Bundesagentur für Arbeit, wird der Anteil der Zeitarbeitnehmer weiter zunehmen. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer in Pflegeberufen beträgt im Vergleich zum Gesamtanteil der Zeitarbeit rund 16 Prozent. (WLI)

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