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iGZ-Regionalkreisleiterin im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau
09.04.2015

Zeitarbeit erschließt neue Tätigkeitsbereiche

Zunehmender Fachkräftemangel fordert auch Zeitarbeitsunternehmen immer mehr dazu heraus, neue Wege zu beschreiten – die Frankfurter Rundschau griff diese Thematik auf und befragte dazu die iGZ-Regionalkreisleiterin für Baden, Nicole Munk.

Die Geschäftsführerin der Karlsruher iGZ-Mitgliedsfirma Synergie Personal Deutschland hat festgestellt, dass sie ihre Mitarbeiter immer öfter eng an die Hand nehmen muss: „Wer am Arbeitsplatz des Kunden nicht auftaucht, wird angerufen, aufgesucht, sogar abgeholt. Der Zeitaufwand für das gleiche Ergebnis ist viel größer geworden“, verweist Munk auf den Alltag.

Höherer Aufwand

Wer zufriedene Kunden haben wolle, müsse den höheren Aufwand in Kauf nehmen – das sei auch auf den mittlerweile herrschenden Mangel an geeigneten Arbeitskräften zurückzuführen. Fachkräfte fehlen laut iGZ-Regionalkreisleiterin inzwischen genauso wie ungelernte Mitarbeiter. Die kleinen Anbieter – und damit rund 95 Prozent der Zeitarbeitsunternehmen – begründen dies, so die Frankfurter Rundschau, mit fehlenden finanziellen und logistischen Möglichkeiten, von weit her oder gar im Ausland Mitarbeiter zu rekrutieren.

Geschäftsfelder

Wenn Zeitarbeitsfirmen in ihrem Hauptgeschäft also weiter erfolgreich sein wollen, müssen sie sich entweder nach zusätzlichen Geschäftsfeldern umsehen oder auf bestimmte Branchen spezialisieren, erläutert Munk mögliche Alternativen. Ralf Niederdrenk, Beratungsfirma PWC, bestätigt das: „Direkte Folge von Fachkräftemangel ist die Notwendigkeit, Nischen zu finden.“ Zeitarbeitsunternehmen kümmern sich bereits heute beispielsweise um die Gehaltsabrechnungen ihrer Kundenbetriebe. Außerdem übernehmen sie die Bewerbersuche – und das ebenfalls für Ausbildungsplätze.

Qualifizierung

„Zeitarbeit ist nicht mehr alleiniger Broterwerb“, betont Munk. Auch die Qualifizierung von Fachkräften sei in der Branche längst ein wichtiges Thema. Zeitarbeitsunternehmen setzen beispielsweise auf die Weiterbildung von Ingenieuren oder Schweißern, um sie dann in entsprechend höherwertigen Jobs einsetzen zu können. (WLI)

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