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iGZ-Landesbeauftragte sprachen mit MdB Antje Tillmann
24.01.2019

Zeitarbeit bietet professionelle Integration

Die Integration von Flüchtlingen über die Zeitarbeit war jetzt Thema eines Gesprächs der beiden iGZ-Landesbeauftragten Petra Eisen (Bayern) und Ulrike Kücker, Thüringen und Sachsen-Anhalt, mit Antje Tillmann, seit 2014 finanzpolitische Sprecherin der CDU/ -Bundestagsfraktion.

Die iGZ-Landesbeauftragten Petra Eisen (Bayern, l.) und Ulrike Kücker, Thüringen und Sachsen-Anhalt (r.), mit MdB Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU, über die Integration von Flüchtlingen über Zeitarbeit.
Die iGZ-Landesbeauftragten Petra Eisen (Bayern, l.) und Ulrike Kücker, Thüringen und Sachsen-Anhalt (r.), mit MdB Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU, über die Integration von Flüchtlingen über Zeitarbeit.

„Die Zahlen“, so die iGZ-Landesbeauftragten, „sprechen eine deutliche Sprache: Von Oktober 2017 bis September 2018 haben 99.100 Flüchtlinge Arbeit gefunden, davon 30.700 in der Arbeitnehmerüberlassung. Das sind 30,98 Prozent der Flüchtlinge auf dem ersten Arbeitsmarkt.“

Tendenz steigend

Der Blick in die Statistik zeige außerdem, dass die Tendenz steigend sei: Von Oktober 2016 bis September 2017 haben laut Eisen und Kücker 56.400 Flüchtlinge Arbeit gefunden, davon 13.400 in der Arbeitnehmerüberlassung. Das waren 23,76 Prozent der Flüchtlinge auf dem ersten Arbeitsmarkt. Der Anteil von Flüchtlingen in Zeitarbeit sei also von rund 24 auf 30,9 Prozent gestiegen.

Tägliche Routine

Die Zeitarbeitsbranche sei von ihrer Struktur her dafür längst prädestiniert, denn die Zusammenarbeit mit ausländischen Mitbürgern sei für die Zeitarbeitsunternehmen tägliche Routine: „344.379 Zeitarbeitnehmer, also rund 33,6 Prozent, sind nicht deutschstämmig“, verdeutlichte Petra Eisen, auch Sprecherin der Landesbeauftragten im Bundesvorstand des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, auf das jüngste Zahlenwerk der

Die (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

(BA). In diesem Zusammenhang thematisierten die beiden iGZ-Landesbeauftragten auch den Entwurf des geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, das bislang keinen Einsatz ausländischer Fachkräfte über Zeitarbeit vorsehe. (WLI)

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