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OWL begrüßt neuen iGZ-Regionalkreisleiter Thomas Busche
27.05.2014

Tarifverträge diskutiert

Premiere mit einem professionellen Programm: Erstmals begrüßte Thomas Busche in seiner Funktion als iGZ-Regionalkreisleiter in Bielefeld die Vertreter der iGZ-Mitgliedsunternehmen in Ostwestfalen-Lippe.

Obwohl der Hauptgast MdB Christina Kampmann (SPD) sehr kurzfristig abgesagt hatte, gelang es dennoch mit vereinten Kräften des iGZ-Hauptamts ein ebenso informatives wie abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Laut ihres Referenten solle der Besuch im Herbst nachgeholt werden, weil die Bundestagsabgeordnete ein großes Interesse an dem Treffen habe. „Ich bin trotzdem noch ein bisschen aufgeregt“, gestand Thomas Busche, der die Nachfolge von Holger Piening antrat.

Ziele und Aufgaben

iGZ-Jurist RA Olaf Dreßen, Referat Arbeits- und Tarifrecht, sprang in die durch die Absage entstandene Bresche und ergriff das Wort zu den Themen Vergütung von Urlaub und Krankheit sowie zum TV LeiZ. Eingangs informierte der neue iGZ-Regionalkreisleiter zunächst über seine Ziele im Amt und die Aufgaben der iGZ-Funktionsträger. Besonderen Wert lege er dabei auf ein funktionierendes Netzwerk unter den iGZ-Mitgliedsunternehmen, betonte Busche. Der gegenseitige Austausch sei ein wesentliches Element in der Arbeit für die gemeinsamen Interessen der Mitglieder wie auch der Branche gesamt.

TV LeiZ und Vergütung

Die Bestimmungen in Sachen Vergütung von Urlaub und Krankheit sowie den TV LeiZ rückte anschließend Olaf Dreßen ins Licht. Der Jurist informierte unter anderem über mögliche Inhalt einer Betriebsvereinbarung nach den Vorgaben des TV LeiZ.

Zwei neue Branchenzuschläge

Auf großes Interesse stießen auch die beiden jüngst vereinbarten Branchenzuschlagstarifverträge: Die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), bestehend aus iGZ und BAP, habe zwei weitere Branchenzuschlagstarifverträge abgeschlossen. „Ab dem 1. Juli werden Zuschläge beim Einsatz in den Kali- und Steinsalzbergbau sowie beim Einsatz in die gewerbliche Papier erzeugende Industrie fällig“, erläuterte der Rechtsanwalt. Der TV BZ KS sehe, so Dreßen, Zuschläge von bis zu 20 Prozent (Entgeltgruppen 1 und 2), von bis zu 11 Prozent in den Entgeltgruppen 3 und 4 sowie von bis zu 10 Prozent in der Gehaltsstufe 5 vor. Für die Entgeltgruppen 6 bis 9 werde kein Zuschlag fällig. Der TV BZ PE – gewerblich sehe Zuschläge von bis zu 20 Prozent  (EG 1 bis 5) vor. Für die EG 6  bis 9 seien keine Zuschläge vereinbart worden.

iGZ-Mittelstandsbarometer

Auf die aktuelle Umfragewelle zum iGZ-Mittelstandsbarometer wies Thomas Busche zum Schluss der Veranstaltung hin. Er bat die Teilnehmer daran teilzunehmen, weil relevantes Material für wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse, Trends und langfristige Entwicklungen nur auf der Basis einer breiten Resonanz zu erhalten sei. (WLI)

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