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Einschätzung von Diandra Schlitt im iGZ-Blog
20.01.2021

Schwarz-grüne Koalition – ein Worst-Case-Szenario?

Diandra Schlitt, Fachbereich Politische Grundsatzfragen, bewertet im iGZ-Blog die Auswirkungen einer potenziellen schwarz-grünen Koalition für die Zeitarbeitsbranche. Dafür arbeitete sich die Politikexpertin durch das Grundsatzprogramm, diverse Statements und die Homepage der Grünen.
 

Ein schwarz-grüner Bundestag könnte für die Zeitarbeitsbranche ungemütlich werden.
Ein schwarz-grüner Bundestag könnte für die Zeitarbeitsbranche ungemütlich werden.

Schlitt stellt gesamtwirtschaftlich einen klaren Trend fest: „Die regulativen Eingriffspläne in die Marktwirtschaft ziehen sich durch alle Bereiche der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Es steht fest, dass sich die Grünen zum Ziel gesetzt haben, flexible Beschäftigungsformen einzudämmen und mehr Regulierungen vorzunehmen.“.

Stigmatisierung und Regulierung

Für die Zukunft der Zeitarbeit scheinen die Grünen klare Vorstellungen zu haben: „Zeitarbeit müsse so reguliert werden, dass sie sich nicht mehr eignet, um Kosten zu sparen und Löhne zu drücken“, fasst Schlitt die Position zusammen. Die Partei stigmatisiere Zeitarbeit als Dumpinginstrument, um Arbeitnehmerrechte zu missachten. „Angesichts dieser Pauschalurteile dürfte es keine Überraschung sein, wenn die Grünen – und das wohlmöglich unabhängig von den konkreten Ergebnissen – mit der Veröffentlichung der AÜG-Evaluation Ende 2021 ihre Forderungen erneut einbringen werden.“ Im iGZ-Blog resümiert Schlitt zu den Positionen der grünen Partei: "Fakten zur Zeitarbeit, die unter anderem vom iGZ geliefert wurden, werden von der Partei gepflegt ignoriert."

Zum Blogbeitrag geht’s hier.
 

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