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iGZ-Blogbeitrag zu den Möglichkeiten digitaler Bildung
03.07.2020

"Schlechte Zeiten für Bedenkenträger"

Als Teilnehmer von Bildungskongressen blieb man in den letzten zwei bis drei Jahren häufig mit dem Eindruck zurück, dass überwiegend darüber lamentiert wurde, dass Deutschland bei der Digitalisierung weit hinter der internationalen Konkurrenz zurückliegt. 4.0 im Schneckentempo, Knowledge Nuggets das unbekannte Wesen. Ganz falsch war diese Diagnose nicht, denn vielerorts haben Bedenkenträger über Jahre den Fortschritt ausgebremst. Christian Bloom, iGZ-Fachbereichsleiter Bildung und Personal/Qualifizierung stellt im Blog digitale Bildungsmöglichkeiten vor.

  • Große Gruppen schulen im Online-Seminar? Geht nicht, weil die IT-Sicherheit Bedenken hat und es an vielen ländlichen Standorten kein schnelles Internet gibt.
  • Zusammenarbeitsplattformen für die Vor- und Nachbereitung von Seminaren nutzen? Ist ein langwieriger Prozess, weil er ein Umdenken im gesamten Unternehmen erfordert und alle Mitarbeiter mitgenommen werden sollen. Gaaanz langsam.
  • Schulungen als Aufzeichnung anbieten? Auf keinen Fall, da spielt der Datenschutz nicht mit.

Ein kleines Virus hat jetzt geschafft, was eine Vielzahl an Unternehmensberatern und Change-Coaches nicht erreicht haben:

Unternehmen und Institutionen sind schlicht gezwungen, Innovation voranzutreiben. Das gilt nicht nur für die Weiterbildung:

  • Arbeiten im Homeoffice wird auch in Unternehmen genutzt, wo es noch vor wenigen Wochen verpönt war, und die Produktivität ist auch nicht zusammengebrochen
  • Neue IT-Tools zur Zusammenarbeit sind akzeptiert und werden auch ohne monatelange Change-Programme eingesetzt.
  • Und manche Dienstreise, die gestern noch unverzichtbar war, wird kurzerhand durch eine Videokonferenz ersetzt.

Und wie sieht es im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen aus?

Auch im Bildungsbereich des iGZ stand die Welt Mitte März zunächst Kopf. Quasi per Schleudersitz raus aus den Präsenzseminaren. Nach dem ersten Schock war der Rettungsschirm aber schnell gefunden: digitale Bildung war im iGZ auch in den letzten Jahren schon kein Fremdwort, daher gab es ein solides Fundament, auf dem aufgebaut werden konnte. So konnte sehr schnell das bestehende Angebot an Online-Seminaren ausgebaut werden. Neu hinzu kamen zudem Online-Seminaraufzeichnungen, die terminunabhängig nutzbar sind. (CB)

Den gesamten Blogbeitrag lesen Sie hier.

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