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Videostatement-Reihe zu Regulierungsplänen
05.12.2014

Probleme tariflich gelöst

Als „überflüssig“ bezeichnete Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, in der iGZ-Videostatement-Reihe die Vorhaben der Großen Koalition zum gesetzlichen Equal Pay. In der Vergangenheit seien bereits alle Gerechtigkeitslücken tariflich geschlossen worden, spielte er auf die Branchenzuschläge an.

In elf Tarifverträgen hat die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) mit den jeweils zuständigen Gewerkschaften spezifische Branchenlösungen erarbeitet. Diese stufenweise Lohnerhöhung sichert schon seit Ende 2012, dass das Gehalt von Zeitarbeitnehmern nach neun Monaten dem der Stammbelegschaft gleicht. Die Branche sei deshalb sehr überrascht gewesen, dass die Bundesregierung das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz überhaupt noch einmal ändern wolle, erklärte Stolz im Interview.

Missbrauch bekämpfen

Darüber hinaus legte er dar, mit welchen Mitteln Missbrauch in der Zeitarbeitsbranche bekämpft werde. Neben offiziellen Institutionen wie der Bundesagentur für Arbeit und dem Zoll gebe es die Kontakt- und Schlichtungsstelle. Diese vom iGZ unabhängige Einrichtung überprüft die Einhaltung des verbandlichen Ethik-Kodexes. (ML)

 

In der Videostatement-Reihe äußerten sich bereits Sven Kramer, stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, und Hendrik Wüst, Sprecher für Wirtschaft, Mittelstand und Energie der CDU-Landtagsfraktion NRW, zu den Regulierungsplänen der Großen Koalition.

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