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Aktionswoche der Bundesagentur für Arbeit zur Inklusion
02.12.2019

Pilotprojekt: Integration Behinderter über Zeitarbeit

Für Schwerbehinderte ist es nach wie vor nicht leicht, einen Job zu finden. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) vor drei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das den Kontakt zwischen schwerbehinderten Akademikern und Zeitarbeitsunternehmen herstellt. Der Fachbereich Arbeitsmarktpolitik vom iGZ war hierbei koordinierend beteiligt und schickte etwa einmal pro Monat Kurzprofile an 40 teilnehmende Mitglieder. 2017 konnten iGZ-Mitarbeiter 94 Profile und 2018 bisher 58 anonymisierte Profile verschicken.

Rund 7.000 Schwerbehinderte (Grad der Behinderung GdB 50) sind mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit in Deutschland. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die BA vor drei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen.
Rund 7.000 Schwerbehinderte (Grad der Behinderung GdB 50) sind mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit in Deutschland. Speziell für die Zeitarbeitsbranche hat die BA vor drei Jahren ein Pilotprojekt ins Leben gerufen.

Es kann jeden treffen: Menschen können von Geburt an schwerbehindert sein, oder es auch plötzlich durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit werden. In Deutschland sind über 7.000 Schwerbehinderte (ab Grad der Behinderung 50) mit einem akademischen Abschluss auf der Suche nach Arbeit. Mit der bundesweiten Aktionswoche „Menschen mit Behinderung“ will die Bundesagentur für Arbeit (BA) vom 2. bis 7. Dezember 2019 nun wieder auf dieses Thema aufmerksam machen.

"Zunächst schauen, ob es fachlich passt"

Vom Berufseinsteiger bis zur Führungskraft, regional festgelegt oder mit der Bereitschaft, im gesamten Bundesgebiet zu arbeiten, Kommunikationswissenschaftler, IT-Spezialisten, Ingenieure oder Kaufleute – die Profile sind vielfältig. Die Art der Behinderung ist dabei bewusst nicht angegeben. „Die Unternehmen sollen zunächst schauen, ob es fachlich passt“, erklärt Klaus Schuldes, Koordinator vom Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker. Für alle weiteren Fragen zu behindertenspezifischen Rahmenbedingungen oder auch Fördermöglichkeiten steht er dann mit seinem Team als Ansprechpartner zur Verfügung.

Teilnahme weiterhin möglich

Aus Sicht der BA liegt der Schwerpunkt auf einer Einstellung im internen Personalbereich und auf der Vermittlung des Bewerbers. Grundsätzlich sind auch Einsätze bei Kunden denkbar, allerdings muss hier der Einzelfall geprüft werden. Eine Teilnahme am Pilotprojekt ist weiterhin möglich. Interessierte Unternehmen können sich unter grundsatz@ig-zeitarbeit.de an den iGZ-Fachbereich für politische Grundsatzfragen wenden. (KM)

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