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Mitgliedsunternehmen erzählt von CSR-Vorteilen
22.10.2021

nachHALLtig nachgefragt 

Ohne CSR-Nachweis auch kein Auftrag - das erleben Zeitarbeitsbetriebe immer wieder. Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft zu übernehmen (engl. CSR), wird mittlerweile erwartet. Die Vorteile liegen auf der Hand: CSR-Aktivitäten fördern die Arbeitgeberattraktivität, liefern Kunden bei der Wahl eines Personaldienstleisters oft die richtigen Argumente, können Kosten sparen und unterstützen zu guter Letzt das Branchenimage. In seiner neuen Reihe „nachHALLtig nachgefragt“ spricht der iGZ mit seinen Mitgliedern darüber, wie sie Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb umsetzen, welchen Nutzen CSR für sie hat und welche „Langzeitwirkung“ entstehen kann. Manuel Lewinski ist HR-Manager beim iGZ-Mitglied Global Clinic Solutions in Köln, das 2020 seinen ersten CSR-Bericht veröffentlicht hat. 

Manuel Lewinski rät auch anderen iGZ-Mitgliedsunternehmen, sich nachhaltig zu engagieren.
Manuel Lewinski rät auch anderen iGZ-Mitgliedsunternehmen, sich nachhaltig zu engagieren.

Herr Lewinski, bitte vervollständigen Sie den Satz „Wenn wir uns nicht mit Nachhaltigkeit beschäftigen würden, dann… würden wir ein enormes Potenzial außer Acht lassen. Als Arbeitgeber machen wir uns dadurch attraktiver und im globalen Kontext tragen wir zur natürlichen Regenerationsfähigkeit des Systems bei.“ 

Wie würden Sie die aus Ihrer Sicht wichtigsten Gründe beschreiben, warum sich CSR für Personaldienstleister lohnt? 

Wir als Betrieb verfolgen einerseits das Ziel, unsere wirtschaftlichen Potenziale zu steigern. In Bezug auf CSR sprechen wir hier beispielsweise davon, dass wir unsere jetzt schon hohen Qualitätsstandards weiter ausbauen und unbedingt transparent und überprüfbar machen wollen. Andererseits haben wir als Unternehmen aber auch die Pflicht, etwas zum Gemeinwohl beizusteuern. Mit unserem CSR-Engagement schaffen wir bei uns Internen und bei unseren externen Mitarbeitenden ein Bewusstsein für Themen, die nachhaltig sind und sich auch in die Tat umsetzen lassen. Das lohnt sich: Nur wenn man sich klar macht, wo man ansetzen und was man konkret tun kann, kann man Fortschritte erzielen.  

Was raten Sie iGZ-Mitgliedern, die in das Thema einsteigen möchten? 

Nur Mut! Es scheint im ersten Schritt sehr viel Arbeit zu sein, am Ende wird sich aber bei jedem Personaldienstleister herausstellen, dass bereits viele CSR-Bausteine existieren und sie nur in die „richtige“ Reihenfolge gebracht werden müssen. Und Maßnahmen, die noch zu ergänzen sind, finden sich in der Team-Diskussion oft fast von allein. 

Was tun Sie persönlich, um Verantwortung für die Gesellschaft und/ oder die Umwelt zu übernehmen? 

Zusammen mit unserem Geschäftsführer versuche ich, gewohnte Wege neu zu strukturieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, umzudenken. Wir sind offen für neue Ideen, die sich zeitnah in die Praxis umsetzen lassen. Neuerdings haben wir zum Beispiel unsere Stundenzettel und Rechnungen digitalisiert. Das spart schnell und einfach sehr viel Papier. 

Im Titel dieses Interviews spielen wir mit dem Begriff NachHALL oder kurz HALL. Wie verstehen Sie diesen Begriff im Hinblick auf CSR und Ihr verantwortungsvolles Handeln als Zeitarbeitsunternehmen? 

Der NachHALL des unverantwortlichen Handelns unserer Generation wird noch lange zu hören sein. Wir haben jetzt die Möglichkeit, ihn durch nachhaltige Aktivitäten in Bezug auf unsere Mitarbeitenden und die globalen Ressourcen etwas zu dämpfen. 

Alle Infos zu CSR in der Zeitarbeit unter www.zeitarbeit-verantwortung.de .

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