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iGZ-Bundesvorsitzende Durian appelliert an Regierung
14.07.2014

Jobmotor nicht abwürgen

„Europa bleibt für die Zeitarbeit dauerhaft relevant“, erklärt die Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Ariane Durian. Der Blick über die Grenzen sei notwendig, um zu erkennen, welchen Weg die Branche dort unter dem Einfluss der Wirtschaftskrise gegangen sei.

„Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern haben sich in Deutschland Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter gemeinsam auf die wesentlichen Rahmenbedingungen geeinigt. Hier gilt Tarif vor Gesetz“, so Durian. „Wenn wir den Wirtschaftsstandort Deutschland im europäischen Zusammenhang weiter stärken wollen, muss die Zeitarbeit als wesentlicher Dienstleister für die betriebliche Flexibilität erhalten bleiben und gestärkt werden. Leider gehen die Ansätze der Großen Koalition in die falsche Richtung.“

Tarifautonomie schützen

Darum sei es wichtig bei der Umsetzung der Koalitionsvorhaben darauf zu achten, dass der Jobmotor nicht abgewürgt werde und dass die Tarifautonomie in der Zeitarbeit erhalten bleibe, denn klar sei: „Unter strengeren Regeln für die Zeitarbeit würden nicht nur die Einsatzbetriebe leiden, sondern auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Zeitarbeit den Einstieg in den Arbeitsmarkt bedeutet.“

Nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt

Jahr für Jahr bescheinige die Bundesagentur für Arbeit der Zeitarbeit, dass zwei Drittel aller Mitarbeiter in der Zeitarbeit zuvor ohne Beschäftigung waren. „Nicht nur das ist übrigens im europäischen Vergleich ein Spitzenwert. Auch bei der Nachhaltigkeit der Integrationsleistung unserer Mitarbeiter am Arbeitsmarkt stehen wir besonders gut da“, so die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian. (MSP)

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