Direkt zum Inhalt
Printer Friendly, PDF & Email
Digitalisierung: Weiterbildung Beschäftigter wichtig
21.11.2018

iGZ bietet professionelles Qualifizierungsprogramm

Um mit den Herausforderungen der Digitalisierung Schritt zu halten, wird die Qualifizierung der Beschäftigten immer wichtiger, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der iGZ hat bereits reagiert und bietet neben dem klassischen Seminarprogramm auch eine Reihe von Webinaren an, um die Qualifizierung von Mitarbeitern auf professionellem Niveau zu fördern.

Die Digitalisierung verändert nachhaltig die Arbeitswelt und fordert ein steigendes Maß an Weiterbildung für die Beschäftigten.
Die Digitalisierung verändert nachhaltig die Arbeitswelt und fordert ein steigendes Maß an Weiterbildung für die Beschäftigten.

Laut einer von den beiden Forschungsinstituten gemeinsam durchgeführten Befragung von mehr als 2.000 Betrieben investieren Vorreiter im Bereich der Digitalisierung stärker in Weiterbildung als andere Betriebe. Betriebe mit einem hohen Digitalisierungsgrad setzen der Befragung zufolge zudem eher auf moderne Lernformen wie das E-Learning. „Gerade kleineren Betrieben bietet das E-Learning attraktive Möglichkeiten der Weiterbildung“, so die Forscher.

Vermittlung von IT-Kenntnissen

Aus Sicht der befragten Betriebe spielt neben der Weiterbildung auch die Ausbildung nach wie vor eine zentrale Rolle. Dabei bilden Betriebe mit hohem Digitalisierungsgrad heute vermehrt in anderen Berufen aus, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Zudem legen sie bei der Ausbildung nicht nur mehr Wert auf die Vermittlung modernster IT-Kenntnisse, sondern auch auf die Förderung überfachlicher Fähigkeiten.

Zentraler Bestandteil

Derzeit nutzt bereits mehr als die Hälfte der deutschen Betriebe Arbeitswelt-4.0-Technologien. Für rund jeden fünften Betrieb sind diese Technologien sogar zentraler Bestandteil ihres Geschäftsmodells. „Dabei ist der Anteil der Betriebe des Dienstleistungssektors, die Arbeitswelt-4.0-Technologien nutzen, größer als der entsprechende Anteil der Betriebe im Produktionssektor. Dies dürfte damit zu tun haben, dass digitalisierte Produktionstechnologien in der Regel teurer und schwieriger zu implementieren sind als Softwareprodukte im Dienstleistungsbereich“, schreiben die Forscher in der Studie. (WLI)


Neueste Artikel